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5-Punkte-Kritik am McChrystal-Papier

Lesen/Schreiben: bitte

Zum (wahrscheinlich) wohlverdienten Wochenende sollte man sich leichte Literatur mitnehmen, um sie ordentlich einzuspeisen:

  • Hugh White hat in "The Australian" eine ansehnliche 5-Punkte-Kritik am McChrystal-Papier geschrieben (nur 2, aber dichtgepackte Seiten):

http://www.lowyinstitute.org/Publication.asp?pid=1162

  • Die Darstellung des "Government Accountability Office" (GAO) über die Sicherheitslage in Afghanistan gibt grundlegende Fakten:

http://www.gao.gov/new.items/d10178r.pdf

  • Das Berliner "Aspen Institute" meldet sich mit einer 67-Seiten-Arbeit zum Thema eines Neubeginns konstruktiver Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zu Wort:

http://www.aspenberlin.org/uploads/assets/pdfs/general/AESF/Russia_and_the_West_f in.pdf

Zu einem ganz anderen Thema haben wir eine Bitte um Hilfe:
Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung spricht davon, dass die Kernfähigkeit für unbemannte Flugzeuge (UAV) geschaffen werden muss;
 

  • Die EADS wird zu Beginn 2010 mit ihrem Projekt TALARION die Vertragsunterschrift dazu einfordern;
     
  • Zum kommenden Montag (9.11.) wollen wir eine Einschätzung über TALARION schreiben. Über einen Vergleich der Grunddaten (Länge, Spannweite, Schub/Gewichtsverhältnis, Payload etc.) zum U.S.-Modell PREDATOR C (AVENGER) wollen wir ermitteln, ob TALARION auf der Höhe der Zeit sein kann.

Helfen Sie uns ?! Zauberwort?:

{bitte}
 

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Weitere Artikel

  • Weil wir den "Koalitionsvertrag" der die neue Bundesregierung bildenden Bundestagsfraktionen von CDU, CSU und FDP zunächst fachidiotisch gelesen haben, wäre uns beinahe eine wichtige Passage aus dem Kapitel 4.3, "Neue Technologien, Industrieland Deutschland" (S. 25) abhanden gekommen:

  • Wieder kurz davor, eine "Sorry"-Meldung zu schreiben, haben uns die NATO-Parlamentarier rausgepaukt. Wahrscheinlich wird kaum jemand von ihrer 55. Jahrestagung in Edinburgh berichten. Seit Jahrzehnten ist es so, dass uns die schriftlichen Berichte der "Nato Parliamentary Assembly" zu sicherheitspolitischen Themen interessiert haben - weil sie in den Stapel an sauber erarbeiteten Studien zu einem jeweiligen Thema gehören, immer irgendwie Fundgrube sind. Beim Lob sollte man der fleissigen "Büchsenspanner" gedenken, die die ganze Arbeit hatten).

  • Sorry, wir haben gestern in Bonn richtig Arbeitszeit verloren, was aber nicht heisst, dass es sehr schön war.

    Deshalb heute nur ein kurzer Hinweis auf eine 3-teilige Studie, die der grosse Meister Anthony H. Cordesman beim CSIS aufgelegt hat, über die "Uncertain Lessons" der U.S.-Kriege in Afghanistan und dem Irak:
    http://csis.org/publication/shape-clear-hold-and-build-uncertain-lessons-afghan-iraq-wars (im Text sind die Links zu dem Dreiteiler "verborgen").

  • Man müsste schon sehr weit ausholen, um zu begründen, warum ein deutscher Zeitgenosse Interesse an "lessons learned"-Papieren der U.S. Army haben sollte. Wir hinterfragen das nicht, weil die "Sommerloch"-Kritik doch zu überwältigend scheint.

    Aber vielleicht findet man in dem "Comprehensive Lessons Learned White Paper" des U.S.-Heeres doch etwas, das für das Deutsche Heer hilfreich ist:
    https://www.g8.army.mil/BlueRibbon/documents/pdf/091500JUN09_Comprehensive_Lessons_Learned.pdf

  • Wir sind wirklich unschuldig, wenn die vorbildliche Welt (hier U.S., UK und EU) den interessierten Deutschen, denen die Regierung vergleichbares versagt, schon wieder das Wochenende versaut. Man kann ersatzweise die Lektüre der brandwichtigen Reports auch verschieben (bis wann?). Aber man muss sie auf die Festplatte in den Ordner "Noch lesen" abladen, auch wenn er überquillt: