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Abschied von U-Booten

Sechs 206 A Klasse gehen in Ruhestand

 "Heute wollen wir noch einmal gemeinsam zur See fahren, um in angemessener Art und Weise unsere Uboote der Klasse 206A zu verabschieden, die nun nach 35 Jahren im Dienste der Deutschen Marine nicht etwa zu Grabe getragen, sondern mit Respekt in den wohlverdienten Ruhestand entlassen werden", hob der Kommandeur des 1. Ubootgeschwaders, Fregattenkapitän Patrick Rothehüser, bei seiner Auslaufmusterung hervor.

Begleitet von den Flottendienstbooten "Alster" und "Oste" ging es in die Eckernförder Bucht. Nachdem einige Formationen gefahren wurden, liefen die Uboote unter den Klängen des Marinemusikkorps Ostsee wieder in den Hafen ein. Und auch wenn man die Uboot-Fahrer als hart bezeichnet, tatsächlich floss während des traditionellen "Einlaufbiers" bei dem ein oder anderen eine kleine Träne. "Ubootfahren ist natürlich weit mehr als der Bau der Boote; mindestens genauso wichtig sind die Besatzungen, die die Boote zur See fahren. Auch in dieser Hinsicht waren die Besatzungen der Uboote der Klasse 206A Wegbereiter für unsere heutigen Einsätze", sagte Fregattenkapitän Rothehüser abschließend.

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