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Geopowers Archiv

Doppelrolle

Lage in Syrien nicht entspannt

Nach wie vor scheinen die Bemühungen der arabischen Liga in Syrien nicht zu fruchten. Auch die Anwesenheit ihrer Kontrolleure, die sich vor Ort ein Bild machen sollten, scheint eher sinnlos zu sein. Die USA sahen sich schon gezwungen mit „weiteren Schritten“ zu drohen, sollte Syrien der Friedensmission der Arabischen Liga die Zusammenarbeit verweigern. Vielleicht liegt die Zögerlichkeit aber an unterschiedlichen Interessen.

Neues Gesetz

Die Bundeswehrsoldaten opfern einen beträchtlichen Teil ihrer Gesundheit, dem soll nun Rechnung getragen werden. Ob alles so wird, wie der Gesetzgeber dies angekündigt hat, bleibt offen. Schon im Vorfeld hatte das Parlament über Beweislast und Schädigungsgrade gestritten. Die Kritik kam dabei aus der Koalition wie auch aus der Opposition. Elke Hoff, verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, forderte beispielsweise die Umkehrung der Beweislast.

ATALANTA auch an Land

Die EU soll planen, den Einsatz gegen somalische Piraten am Horn von Afrika nicht nur auf die See zu begrenzen, sondern auch am Land aktiv zu werden. Dazu gibt es schon verschiedene Reaktionen. Der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion, Omid Nouripour, nannte gegenüber der Süddeutschen Zeitung Überlegungen, die Piraten nicht nur auf See, sondern künftig auch am Strand zu bekämpfen, "blanken Wahnsinn".

Zukunft in Nordkorea

Realitätssinn bewahren

Zur Frage, ob der Wechsel des Machthabers in Nordkorea Veränderungen bringen werden, unterhielt sich Dirk-Oliver Heckmann von dradio mit Norbert Eschborn von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Seoul über die Feierlichkeiten anlässlich des Todes von Diktator Kim Jong-Il in Nordkorea unterhalten. Eschborn ist sicher, dass die Unterstützung des Regimes in der Bevölkerung größer sei als oft angenommen werde. "Sie müssen bedenken: Die Menschen sind ja weitestgehend von der Außenwelt abgeschottet. Zugang zu westlichen Medien gibt es nur für ganz wenige.

Russland/Afghanistan

Auswirkungen auf die NATO

Wenn die ISAF Truppen Afghanistan 2014 verlassen, wird die Bedeutung der afghanischen Regionalpolitik erheblich steigen und Russland wird mit Sicherheit eine bedeutende Position in diesem Zsammenhang einehmen wollen. Welchen Einfluss wird Russland in Afghanistan gewinnen? Was sind die Stärken und Schwächen der Strategie Moskaus gegenüber dem Land? Und wie wird das Verhalten Russlands und seine Erfolge oder Misserfolge sich auf die NATO auswirken? Diesen Fragen ist ein Stratgie Papier des NATO Defense College nachgegangen.

Risiken steigen

IBU als Risiko

Das zentralasiatische islamische Land Tadschikistan radikalisiere sich zunehmend, berichtet Alain Délétroz, Vizepraesident fuer Europa bei der "International Crisis Group" in der Zeit. "Durch seine Nähe zu Afghanistan ist die Sicherheit des Landes umso stärker bedroht, der afghanische Konflikt rückt näher an die 1.400 Kilometer lange Grenze mit Tadschikistan. Viele regierungsfeindliche Guerillakämpfer, die im Norden Afghanistans operieren, stammen aus Zentralasien und sind zum groessten Teil mit der IBU (Islamische Bewegung Usbekistan) verbunden.

Neue Routen

Wackelkandidat?

Der Ausfall der pakistanischen Versorgungsroute nach dem Tod von 24 pakistanischen Soldaten durch einen amerikanischen Luftangriff könnte das US-Militaer in Afghanistan noch vor größere Probleme stellen, schreibt Joshua Kucera in "The Diplomat". Die Verlässlichkeit Usbekistans als Alternativlösung stehe durchaus in Frage. "Washington verändert nach und nach seine Politik, die bisher die Lieferung von militärischesm Equipment verbort, was sich aus der Einschätzung der Lage im Land hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte ergab.

Armin Papperger in den Vorstand

Internationale Erfahrungen

Die Rheinmetall AG, Düsseldorf, erweitert den Konzern-Vorstand um ein neues Mitglied aus der nächsten Führungsgeneration. Damit trägt Rheinmetall dem Unternehmenswachstum und der zunehmenden Internationalisierung seiner Unternehmensbereiche Rechnung und leitet frühzeitig die Verjüngung in der Führung des Unternehmens ein.

Armin Papperger (48), bisher Mitglied im Bereichsvorstand der Defence-Sparte, wird mit Wirkung zum 1. Januar 2012 in den Vorstand der Rheinmetall AG berufen.

Globales Rapa Nui?

Klimawandel und Sicherheit

Polkappenschmelze, Flutkatastrophen, Rekordsommer - tagtäglich werden wir mit Meldungen zum Klimawandel konfrontiert. Und die Prognosen für die Zukunft sind alarmierend: Wachsende Wüsten, zunehmende Naturkatastrophen und ein steigender Meeresspiegel lassen die lebensfreundlichen Regionen zusammenschrumpfen und ziehen Wohnraum- und Ressourcenknappheit nach sich. Rapa Nui - die Osterinsel - gilt zahlreichen Wissenschaftlern als historisches Beispiel für die Auswirkungen massiver Umweltzerstörung auf die Gesellschaft.

RMMV liefert

Geschützte HX 81 für Bundeswehr

Rheinmetall MAN Military Vehicles ist von der Bundeswehr mit der Lieferung von geschützten HX 81 Sattelzugmaschinen beauftragt worden. Damit werden den deutschen Soldaten ab Ende kommenden Jahres im Einsatz erstmals geschützte Schwerlasttransporter zur Verfügung stehen.
Der nun unter Vertrag genommene Auftrag der Bundeswehr hat einen Netto-Wert von etwa 12 MioEUR und umfasst neben zwölf Fahrzeugen auch Pakete zur Ausbildung sowie zur Werkzeug- und Ersatzteillieferung.