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Auslandseinsätze verpflichtend

Wer sich weigert wird gefeuert

Schwedische Soldaten sollen zukünftig zu Auslandseinsätzen verpflichtet werden. Bislang beruhte ein solcher Einsatz auf Freiwilligkeit. Aber, nach der Abschaffung der Wehrpflicht in diesem Monat, wollen die Generalitäten nunmehr eine Verpflichtung für jeden Soldaten, beispielsweise auch in Afghanistan eingesetzt zu werden.
"Dies ist ein weiteres Element der im Moment stattfindenden Transformation, in dem unser Personal eine entscheidende Rolle spielt. Wir müssen die Verfügbarkeit unserer Soldaten erhöhen, um unsere neuen Pflichten zu erfüllen", sagte der Streitkräfte-Chef Sverker Göransson. Weiter führte er aus, dass die vier Gewerkschaften der Streitkräfte gegen diese neuen Regeln seien, dies aber nicht helfe. Soldaten, die bis zum 20. September die neuen regeln ihres Jobs nicht akzeptieren würden, müssten damit rechnen arbeitslos zu werden.

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    Friedenszeiten nach fast 200 Jahren Geschichte. Von nun an ist die
    Absolvierung des Militärdienstes für Männer und Frauen freiwillig. Jene,
    die sich dafür melden, verpflichten sich künftig allerdings gleichzeitig
    für die Möglichkeit eines Auslandseinsatzes.

     Die bürgerliche Regierung in Stockholm hatte die Abschaffung der Wehrpflicht im Rahmen von
    Einsparungen in der Armee vor drei Jahren eingeleitet.

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