Bisher für hoch-zugeknöpfte Informationspolitik bekannt, zeigt Krauss-Maffei/Wegmann jetzt ganz neue Seiten, die wir allerdings recht spät bemerkt haben:
Auf ihrer Website www.kmweg.de haben sie am 30.10.2000 als einziges aller betroffenen Unternehmen eine Presse-Mitteilung zu der Strategie-Erklärung von Schröder/Scharping/WT-Industrie abgegeben:
- “Die gegenwärtige Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bei Grossprogrammen im In- und Ausland wird im Sinne strategischer Allianzen weiter ausgebaut. Dabei werden wechselseitige Beteiligungsmöglichkeiten in verschiedenen Geschäftsfeldern in die Überlegungen mit einbezogen. Krauss-Maffei Wegmann ist zudem als führender europäischer Systemhersteller von gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeugen offen für die Aufnahme geeigneter Partner.”
Ob sich die Rheinmetall DeTec als “geeigneter Partner” erweist und gestrenge Aufnahme finden wird? Wohl kaum, denn sie bezeichnen sich als “das führende europäische Systemhaus auf dem Gebiet der Heerestechnik” (so der stellv. Vorstands-Vorsitzende Ulrich Grillo in einer Rede in Koblenz im November). Er hat richtig festgestellt, dass die Branchen-Konsolidierung weitergehen wird und sich darin alle Beteiligten einig seien. “Es geht also nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie und Wann.”
Schade, dass wir keinen Blick in die Kriegskasse der Familie Bode werfen können. Wenn die Familie Röchling gerade den Wert ihres Anteils an Rheinmetall ermitteln lässt, könnte es ja etwas werden mit der “feindlichen” Übernahme der Rheinmetall DeTec durch die KraussMaffianer.
{Scherz beiseite - wir wissen nur das, was wir wussten}










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