In einem Interview mit der "Zeit" sagte Guido Westerwelle: " Ich bin gar nicht unglücklich darüber, dass die deutsche Bevölkerung
bei Auslandseinsätzen eine gesunde Grundskepsis hat. Denn gleichzeitig hat sie bei der Bundestagswahl den drei größten Parteien, die den Afghanistaneinsatz klar befürworten, zusammen etwa 75 Prozent der Stimmen gegeben.
Unsere Aufgabe ist es, die Notwendigkeit des Einsatzes auch dann zu vermitteln, wenn es wieder furchtbare Anschläge gegeben hat. Gleichzeitig muss die Politik immer wieder deutlich machen, dass dieser Einsatz nicht auf Dauer stattfinden soll. Wir wollen in den nächsten drei Jahren die Abzugsperspektive erarbeiten. Das beginnt jetzt regional, vielleicht noch dieses, sicherlich nächstes Jahr. 2014 soll Afghanistan so weit sein, dass die afghanische Regierung die Sicherheitsverantwortung in vollem Umfang übernehmen kann. Das heißt aber nicht, dass dann alle Soldaten draußen und Entwicklungshilfe, Infrastruktur- und Aufbauhilfe nicht mehr nötig wären".
Da herrscht aber große Einigkeit zwischen dem FDP-Chef und Senator Liebermann (siehe auch Artikel zu Lieberman). Kein eng festgelegter Zeitrahmen mehr und langfristige Strategien und Partnerschaften.










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