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Chinas militärische Entwicklung

China's Militär: überlegen

Verspätet ist diese Meldung, dass die Super-Nachdenker der "Stiftung Wissenschaft und Politik" zum Thema "Chinas militärische Entwicklung" eine 26-seitige Untersuchung verfasst haben, die man sich wenigstens in die Festplatte stellen sollte:
http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=6459

Die Autoren Sophie-Charlotte Brune, Sascha Lange und Janka Oertel stellen beruhigend fest (S. 25):

  • "Mit den U.S.-Streitkräften wird sich das chinesische Militär aber selbst in dem weiter gefassen Zeitrahmen bis 2020 nicht messen können."

Ob es die russische, chinesische, indische oder sonstige konventionelle Aufrüstung eines Staates betrifft, über die man schon heutzutage Bedrohliches lesen kann: Bis 2020 darf man sich u.E. bezüglich konventioneller symetrischer Kriegsszenare grösseren Kalibers getrost ins Bett begeben.

Geht man davon aus, dass die finanz-/wirtschaftspolitischen Innendrücke selbst die grossen Militärambitionen stutzen werden, schläft man noch länger.

Ein waches Auge sollte aber dem nuklearen Szenar gelten. Wie sicher ist die Erwartung, dass bis 2020 der durchgeknallte Abschuss nur einer einzigen Nuklearwaffe passiert? Hat die "westliche" Abschreckungsstrategie darauf eine adäquate Antwort (ausser MAD)? Wie schön, dass die Deutschen darauf keine Antwort geben müssen.

{Überlegen macht überlegen}
 

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  • Was den Lernstoff für angehende Lehnstuhl-Strategen angeht, waren wir nachlässig. Deshalb heute "Druckbetankung" über Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik:

  • Wenn es einen Dauerbrenner der sicherheitspolitischen Debatte gibt, dann ist es der über die transatlantischen Beziehungen. Was Jeremy Shapiro und Nick Witney für das "European Council on Foreign Relations" aufgeschrieben haben - passend zum heutigen EU/US-Gipfel -, ist ganz sicher die volle Aufmerksamkeit und gebührende Anerkennung wert:
    http://www.ecfr.eu/content/entry/towards_a_post-american_europe_a_power_audit_of_eu-us _relations_shapiro_whi

  • Sorry, es muss erlaubt sein, sich zu strategischen Fragen ein wenig in der Nase bohren zu dürfen, vor allem, wenn es andere sind. Im AFPAK-Gürtel tummeln sich diverse, pashtunische "Opposing Militant Forces" (OMF), die, aufgrund der Macht-Phantasien ihrer jeweiligen Führer, natürlich schwer unter "einen Hut" zu bringen sind. Unterstellt, dass es eine letztlich für alle um eine einsehbare "strategische" Stossrichtung geht, gibt es Einsichten in die "wirkliche" Lage (abgegriffen von der aktuellen Medien-Lage):

  • Wir sind wirklich unschuldig, wenn die vorbildliche Welt (hier U.S., UK und EU) den interessierten Deutschen, denen die Regierung vergleichbares versagt, schon wieder das Wochenende versaut. Man kann ersatzweise die Lektüre der brandwichtigen Reports auch verschieben (bis wann?). Aber man muss sie auf die Festplatte in den Ordner "Noch lesen" abladen, auch wenn er überquillt:

  • An seinem ersten Arbeitstag wird Verteidigungsminister Freiherr zu Guttenberg (FzG) sich eingestehen müssen, dass er nicht 100 Tage Schonfrist für sich beanspruchen kann, denn im Dezember steht die Verlängerung des Bw/AFG-Mandats durch den Bundestag an.