Man müsste schon sehr weit ausholen, um zu begründen, warum ein deutscher Zeitgenosse Interesse an "lessons learned"-Papieren der U.S. Army haben sollte. Wir hinterfragen das nicht, weil die "Sommerloch"-Kritik doch zu überwältigend scheint.
Aber vielleicht findet man in dem "Comprehensive Lessons Learned White Paper" des U.S.-Heeres doch etwas, das für das Deutsche Heer hilfreich ist:
https://www.g8.army.mil/BlueRibbon/documents/pdf/091500JUN09_Comprehensive_Lessons_Learned.pdf
Welche Relevanz solche Konzepte mit einer ellenlangen und anspruchsvollen "Need"-Liste (die Eingeständnis von Fehlern ist!) auch immer haben werden - wer soll das alles erfüllen? -, aber man erkennt im System reformerische Kräfte, die mit Energie proaktiv werkeln, und das wird nicht nur innergesellschaftlich, sondern weltweit transparent gemacht.
Erzeugt derartige Transparenz letztlich regierungsamtliche Kommunikations-Dominanz? Wahrscheinlich JA, denn wer seine komplexen Probleme ehrlich schildert, findet beim Ahnungslosen eher Verständnis.
{Menschen weinen, wenn Du Ihnen unschuldig Deine tiefschürfenden Probleme schilderst}










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