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Das "deutsche" Kunduz

Kunduz und Ilyas: Gestalten

Damit man die Bodenhaftung nicht verliert, muss man zwischendurch AF/PAK lesen. Wichtig zur Lage um das "deutsche" Kunduz ist zunächst, was Gul Rahim Niazmand in der "Asian Times" feststellt:

  • http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/KJ16Df01.html

Unbedingt lesen muss man den Bericht von Marco Seliger, Chefredakteur von LOYAL, den die FAZ abgedruckt hat, und den Tom Wiegold online bietet; Kunduz life:

  • http://wiegold.focus.de/augen_geradeaus/2009/10/es-ist-blutiger-ernst.html#more

Unser "Liebling", Syed Saleem Shahzad von der "Asian Times", wird augenscheinlich in höchsten Terroristenkreisen auch geschätzt. Er ist zu einem Gespräch mit Al-Qaida's Chef für militärische Operationen, Mohammad Ilyas Kashmiri, eingeladen worden:

  • http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/KJ15Df03.html

U.E. bietet der Text reichlich Stoff zum Nachdenken:

  • Selbst einen bisher so schweigsamen Spitzenkrieger wie Ilyas drängt es, einmal prominent gedruckt zu werden (also: selbst Islamisten kommen ohne die irdische Unsterblichkeit nicht ganz aus);
     
  • Sein Meinungsprofil ist absolut strategisch:

1. Sein oberster und allererster "Satan" sind die U.S.A.;
2. Man darf begründet vermuten, dass seine AF/PAK-Strategie darauf zielt, über Kashmir den Todfeind Indien zu treffen.

 Als letzte "Gute-Nacht"-Geschichte kann man noch Ahmed Rashid lesen, um die pakistanische Situation besser zu verstehen:

  • http://www.asiasentinel.com/index.php?option=com_content&task=view&id=2109&Itemid=197

(bisher hat www.weblog-sicherheitspolitik.info täglich die beste AF/PAK-Medienübersicht geboten; www.realclearworld.com muss man dazunehmen).

{Politik will "gestalten" - und trifft auf Gestalten}
 

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Weitere Artikel

  • Sorry, wir haben gestern in Bonn richtig Arbeitszeit verloren, was aber nicht heisst, dass es sehr schön war.

    Deshalb heute nur ein kurzer Hinweis auf eine 3-teilige Studie, die der grosse Meister Anthony H. Cordesman beim CSIS aufgelegt hat, über die "Uncertain Lessons" der U.S.-Kriege in Afghanistan und dem Irak:
    http://csis.org/publication/shape-clear-hold-and-build-uncertain-lessons-afghan-iraq-wars (im Text sind die Links zu dem Dreiteiler "verborgen").

  • Die gestrige Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem U.S.-Parlament darf man schon als gelungene Werbeveranstaltung für die "Mittelmacht" Deutschland betrachten, so man überhaupt auf eine gewisse Reputation beim amerikanischen Bündnisführer Wert legt:
    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2009/11/2009-11-03-rede-merkel-usa.htm l

    Wenige Randnotizen erlauben wir uns:

  • Sorry, es muss erlaubt sein, sich zu strategischen Fragen ein wenig in der Nase bohren zu dürfen, vor allem, wenn es andere sind. Im AFPAK-Gürtel tummeln sich diverse, pashtunische "Opposing Militant Forces" (OMF), die, aufgrund der Macht-Phantasien ihrer jeweiligen Führer, natürlich schwer unter "einen Hut" zu bringen sind. Unterstellt, dass es eine letztlich für alle um eine einsehbare "strategische" Stossrichtung geht, gibt es Einsichten in die "wirkliche" Lage (abgegriffen von der aktuellen Medien-Lage):

  • Wieder kurz davor, eine "Sorry"-Meldung zu schreiben, haben uns die NATO-Parlamentarier rausgepaukt. Wahrscheinlich wird kaum jemand von ihrer 55. Jahrestagung in Edinburgh berichten. Seit Jahrzehnten ist es so, dass uns die schriftlichen Berichte der "Nato Parliamentary Assembly" zu sicherheitspolitischen Themen interessiert haben - weil sie in den Stapel an sauber erarbeiteten Studien zu einem jeweiligen Thema gehören, immer irgendwie Fundgrube sind. Beim Lob sollte man der fleissigen "Büchsenspanner" gedenken, die die ganze Arbeit hatten).

  • Verspätet ist diese Meldung, dass die Super-Nachdenker der "Stiftung Wissenschaft und Politik" zum Thema "Chinas militärische Entwicklung" eine 26-seitige Untersuchung verfasst haben, die man sich wenigstens in die Festplatte stellen sollte:
    http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=6459

    Die Autoren Sophie-Charlotte Brune, Sascha Lange und Janka Oertel stellen beruhigend fest (S. 25):