Auf der Plattform des Debattenmagazins "The European" begann am 16. Juli eine Diskussion zur Bundeswehrreform. Der erste Autor: Lars Klingbeil. Er beschäftigt sich mit der Wehrpflicht. Klingbeil ist SPD-Politiker und Obmann der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft". Klingbeil saß im Jahr 2005 (als Nachrücker bis zur BTW) und seit 2009 im Bundestag und fungiert derzeit als netzpolitischer Sprecher der Fraktion und ist Mitglied im Verteidigungsausschuss. Seine politische Karriere startete der studierte Politologe 2001 als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von Gerhard Schröder.
Sein Ausgangspunkt: Es gilt in der Debatte um die Wehrpflicht, nur eine ernst zu nehmende Frage zu lösen: Wie kann man die Armee mit Nachwuchs versorgen, wenn es die Verpflichtung nicht mehr gibt? Die Antwort liegt auf der Hand: mit guten Aufstiegschancen und einer attraktiven Besoldung. Das politische Berlin diskutiert die Zukunft der Wehrpflicht. Dieses Mal stellt ausgerechnet ein CSU-Minister die Wehrpflicht infrage. Klingbeils Ausgangslage: Drei Argumente bestimmen derzeit die Debatte über die Zukunft der Wehrpflicht: Integration, Zivildienst und Nachwuchsprobleme der Bundeswehr. Eines der Argumente lohnt der genaueren Betrachtung, zwei nicht.
Seiner Ansicht nach ist das interessante Argument das Nachwuchsproblem, das er mit dem SPD Vorschlag lösen will. Die SPD schlägt vor, die Wehrpflicht auszusetzen. Alle jungen Männer werden weiterhin gemustert und erhalten eine umfassende Beratung über ihre Ausbildungs- und Karrierechancen bei der Bundeswehr. Durch die gezielte Steigerung der Attraktivität lassen sich ausreichend Freiwillige finden, die ihren Dienst in der Truppe antreten. Hierfür müssen Ausbildungsmöglichkeiten gestärkt und für eine bessere Besoldung gesorgt werden. Wir brauchen keine Pflicht. Aber Mut zur Freiwilligkeit! Die Frage ist bei diesem Vorschlag aber sicher auch, ob der Erhalt der Infrastruktur an Kreiswehrersatzämtern nicht überdimensioniert ist, um Nachwuchswerbung zu betreiben. Siehe zum Thema kosten auch den Beitrag "Zukunft der Bundeswehr".
Klingbeils Mahnung an den Minister: Die SPD verschließt sich einer gemeinsamen Verantwortung bei diesem zentralen gesellschaftspolitischen Thema nicht. Der Verteidigungsminister habe aber einen anderen Weg gewählt – ohne Debatte, ohne Verbündete.










Der Gedanke die notwendige Beteidigung der Bevölkerung an dem Nachwuchs durch eine Staatspflicht einzufordern macht Sinn aber auch erhebliche Bauchschmerzen. Wir mustern und beraten gegen den Willen??? Dann sollten wir auch die Schulen verpflichten uns zur Jugend zu lassen. Ohhhje was gäbe das für einen Aufschrei.
Nein ich stimme Herrn Klingbeil mit diesem alleinigen Ansatz nicht zu.
Zuerst schmeiß ich mal alle Forderungen in den Müll. Dann schau ich was ich will und schau auf mein Konto.
Und erst jetzt mache ich eine neue Bundeswehr. Ja neu muß sie werden sonst machen wir so weiter.
Und dann stehen wir mit allen neuen Möglichkeiten am Arbeitsmarkt und werden wie jeder andere kämpfen müssen um die Männer die leider immer weniger werden.
Unser Job ist gefährlich wie diese Tage zeigen.
Stolz Ehre und ein stolzes Land kann helfen aber nicht ohne viel Geld und eine Absicherung für Frau und Kinder.
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