Nach intensiven Diskussionslagen während der Bush-Administration, hatte es jüngst den Anschein, als wäre das Thema Raktenabwehr-Systeme von der Agenda der NATO verschwunden. Die öffentliche Wahrnehmenung tendierte dahin, dass Obama mit einem tiefen Einschnitt alle Überlegungen seines Vorgängers ad acta gelegt hätte. Dazu meldet sich jetzt die NATO zu Wort: Das Gegenteil ist der Fall!
Die Obama Administration hat nur die technischen und konzeptionellen Ansätze geändert und die Raketenabwehr wird "one of the major stumbling blocs to a NATO consensus on a new Strategic Concept to be found by November of this year".
Dazu ist nun ein "Research Paper" erschienen, das folgende Punkte umfasst:
Die NATO Mitgliedsstaaten müssen die Raketenabwehr für das NATO-Territorium und seiner Bevölkerung als eine essentielle Aufgabe der NATO verstehen
Dazu müssen die Alliierten laufende Programme ausweiten, um den europäischen Kontinent schützen zu können
Weiter soll ein Beschaffungspool gegründet werden, um eine begrenzte Anzahl von SM-3 interceptors zu erwerben, die auf NATO Schiffe kommen
Letztlich soll die NATO ein Monitoring etablieren, damit die Technologie konstant modernisiert und angepasst werden kann
Wie immer: zum Papier geht's hier.










DAs Thema interessiert mich sehr, sowohl beruflich als auch privat.
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