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Druck auf Talban erhöhen

Kampf gegen die Hochburgen in Helmand und Kandahar

Die NATO-Truppen in Afghanistan sind aufgefordert den Druck auf die Taliban-Hochburgen in den nächsten Wochen zu erhöhen, sagte Rasmussen. Die Intensivierung der Kampfeinsätze sei ein Teil der Strategie der ISAF-Truppen, um die Taliban aus ihren Hochburgen in Helmand und Kandhar herauszutreiben. Die Eskalation sei leider unumgänglich, um demZiel, die Verantwortung für die Sicherheit den Afghanen zu übertragen, näher zu kommen. "Die Taliban haben auf militärischer Ebene keine Chance", stellte Rasmussen klar. "Aber die Lösung der Konflikte in Afghanistan wird nicht in erster Linie mit militärischen Mitteln erreicht. Wenn Afghanistan als Ganzes stabil sein soll, wsenn wir abziehen, dann müssen wir eine funtionierende Einheit aus Bildung, Gesundheit und Ökonomie aufbauen", sagte er weiter. Abschließend stellte er fest, dass er das Ziel bis 2014 die Verantwortung der afghanischen regierung zu übertragen begrüße, er sehge aber auch über diesen Zeitrahmen hinaus keine Chance für einen völligen Abzug der NATO-Kräfte.

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  • Wie der Focus berichtet, macht die NATO nach Aussage von General David Petraeus beim Aufbau der Sicherheitskräfte in Afghanistan deutliche Fortschritte. Bei den Operationen in Kandahar übertreffe die Zahl der eingesetzten afghanischen Truppen stellenweise bereits die der ISAF. „Das geht genau in die richtige Richtung“, wird Petraeus zitiert. Einsatzfähige afghanische Sicherheitskräfte sind die Voraussetzung für eine Übergabe der Verantwortung an die Regierung in Kabul bis 2014 und den schrittweisen Abzug der NATO-Truppen.

  • Überraschend ist das Ergebnis einer Erhebung auf der Basis von Interviews nicht, - aber exakter als das, was man eh schon glaubte. Die NATO schafft es nicht die Herzen der Afghanen zu erobern. Die meisten Bürger Afghanistan's in den Taliban Kernzonen sehen die ISAF-Truppen in einem negativen Licht und sind der Meinung, es müsse eine Taliban-Regierung geben.

    Durchgeführt hat die Erhebung der International Council on Security and Development (ICOS) in den Regionen Kandahar und Helmand, zwei Provinzen im Süden von Afghanistan, in denen besonders heftige Kämpfe toben.

  • Die ISAF-Ttruppen stehen im umkämpften Norden des Landes nach Ansicht von Regionalkommandeur Hans-Werner Fritz vor entscheidenden Wochen. „Ich glaube schon, dass wir uns einer Art Kulminationspunkt nähern, wir sind noch nicht an der Spitze angekommen. In den bevorstehenden Wochen und Monaten kann es noch harte Gefechte geben“, sagte Fritz. „Wir müssen darauf eingestellt sein, dass es durchaus noch schlimmer kann. Aber wenn dieser Punkt überschritten ist, sind wir auf der
    anderen, der besseren Seite des Berges.“ 2011 werde in Afghanistan „ein ganz entscheidendes Jahr“, sagte Fritz.

  • Wir haben die Lage realistisch beschrieben. Wir haben uns realistische Ziele gesetzt. Wir haben diese Ziele, unsere Strategie und die dafür notwendigen Mittel mit den Afghanen und mit unseren internationalen Partnern konsequent aufeinander abgestimmt … Wir haben die politische Lösung vorangetrieben und das Reintegrations- und Aussöhnungsprogramm auf den Weg gebracht.

    Wir haben unsere eigenen Erwartungen nüchterner und auch realistischer formuliert. Good Governance bleibt ein richtiger Maßstab.

  • Das sagt zumindest Senator Joe Lieberman, einer der angesehensten US-Politiker. Seiner Ansicht nach war Präsident Obama's Entscheidung eine deadline für den Abziug von Truppen aus Afghanistan zu setzen ein Fehler. Diese Ansage sende ein falsches Signal an Alle, an die Truppen der Verbündeten und die Gegner, so Lieberman.

    Er verstehe Obama's Aussage so, dass der Präsident ein Signal setzen wollte, um zu verdeutlichen, dass die Truppen nicht auf ewig in Afghanistan bleiben werden, halte dies aber für den falschen Weg.