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Finnland: Pläne zur Entwicklung des Outokumpu Kupfer-Projektes

Altona Mining gibt Bergbauplanungen bekannt

Das Bergbauunternehmen Altona Mining Limited, nunmehr aus dem Zusammenschluss von Universal Resources Limited und Vulcan Resources Limited hervorgegangen, hat über die Pläne zur Entwicklung des Outokumpu Kupfer-Projektes im Osten Finnlands entschieden. Die Vorarbeiten zur Produktionsaufnahme in der Kylylahti-Mine sollen voraussichtlich noch im Herbst beginnen.

Der Beginn der Kupfer-Produktion wird für Anfang 2012 erwartet. Das Outokumpu Kupfer-Projekt hat nach Angaben des Managing Director von Altona Mining, Dr. Alistair Cowden, seit der Initiierung einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung im Jahr 2008 deutlich an Sicherheit dazugewonnen. Diese hatte sich als außerordentlich komplex herausgestellt und bedurfte einer hohen Investition. Die Machbarkeitsstudie für die Kylylahti-Mine wurde unmittelbar vor dem Beginn der Finanzmarktkrise fertig gestellt. Nach Meinung von Cowden war das Outokumpu Kupfer-Projekt, das infolge der weltweiten Finanzmarktkrise mehrere Rückschläge erlitten hatte, ursprünglich nur auf die Produktion und die Vermarktung von goldreichen Kupfer- sowie Zink-Konzentraten ausgelegt. Inzwischen wird jedoch die Nutzung von Kobalt- und Nickelkonzentraten in Betracht gezogen, nachdem eine Konzeptstudie ergeben hatte, dass einige Kupferlagerstätten im Outokumpu-Distrikt wirtschaftlich interessante Gehalte an beibrechenden Kobalt- und Nickelerzen enthalten. Zusätzliche Ressourcen werden insbesondere für die goldführenden Kupfer-Nickel-Kobalt-Lagerstätten Valkeisenranta, Saramaki, Perttilahti, Vuonos und Kokka angenommen. Deren Potenzial könnte mehr als 20 Mio. Tonnen Erz betragen. Neben der Produktionsaufnahme in der Kylylahti-Mine ist zudem vorgesehen, die Aufbereitungsanlage von  Luikonlahti Instand zusetzen, um diese wirtschaftlich interessanten Bei- und Nebenprodukte des Kupferbergbaus zu gewinnen. Nach Unternehmensangaben soll das Erz der Kylylahti-Mine per Lkw über eine Distanz von 43 km zur Aufbereitungsanlage von Luikonlahti transportiert werden. Die jährliche Produktion könnte nach derzeitigen Planungen etwa 8 kt Kupfermetall-Inhalt, 8.400 Unzen Gold und 1,6 kt Zinkmetall-Inhalt betragen. Diese Angaben beruhen auf einer endgültigen Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (DFS – Definitive Feasibility Study), die für die untertägige Entwicklung der Kylylahti-Mine eine Kapazität von 550 kt Erz jährlich und eine Anpassung der technischen Anlagen in der Aufbereitungsanlage von Luikonlahti vorsieht. Letztere kann nach Ansicht von Altona Mining auf eine Durchsatzkapazität von bis zu 1 Mio. Tonnen Roherz pro Jahr erweitert werden. Im Juli wurde bekannt, dass eine neue Schätzung der Erzvorräte und Ressourcen der Kylylahti-Lagerstätte zu einer Ausweitung von 8,1 Mio. Tonnen Erz mit 1,18 Prozent Kupfer auf 8,4 Mio. Tonnen Erz mit 1,25 Prozent Kupfer geführt hatte. Die neue Schätzung erfolgte im Rahmen der Aktualisierung der Definitive Feasibility Study für das Outokumpu Kupfer-Projekt. Die neue Schätzung basiert auf Kernbohrungen (45.000 Bohrmeter), die von Outokumpu Oy durchgeführt wurden sowie auf weiteren 20.000 Bohrmetern, die durch Universal Resources Limited selbst niedergebracht wurden. Die untersuchten Erzkörper umfassen zwei Vererzungstypen: semimassive Sulfide (semimassive sulfides) im Footwall-Bereich der Lagerstätte und disseminierte Sulfide (disseminated sulfides), die aus Chalkopyrit (Kupferkies), Pyrit (Schwefelkies), Pyrrhotin (Magnetkies), Sphalerit (Zinkblende) und Pentlandit bestehen.

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