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Ernst zunehmende Gespräche

Erebniss offene Verhandlungen?

Der "Washington Post" zufolge haben ernsthafte Verhandlungen zwischen der Karzai-Regierung und den Taliban begonnen. "Die Gespräche wurden durch inoffizielle Treffen vorbereitet, die auf Einladung Saudi-Arabiens vor ungefähr einem Jahr stattfanden. Gleichwohl die Beteiligten die Vorläufigkeit der Gespräche betonen, ist zu hören, dass man das erste Mal das Gefühl hat, dass die Delegierten der Taliban autorisiert sind für die Quetta Shura, die in Pakistan angesiedelte Organisation der afghanischen Talibans und ihren Führer, Mohammad Omar, zu sprechen. Die Talibans sind sehr ernsthaft bemüht, einen Weg zu finden", zitiert das Blat einen Teilnehmer der Gesprächsrunden.

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  • NATO Hubschrauber sind von Ost-Afghanistan aus Angriffe in Pakistan geflogen. Es sollen 50 Kämpfer getötet worden sei, wie offizielle Vertreter der NATO Truppen heute (27. September) erklärten, während die ISAF Truppen einen Schlag gegen Taliban Kämpfer führten, um sie aus dem Südteil von Kandahar zu vertreiben. Der Angriff  über die Grenze nach Pakistan hinweg war eine Reaktion auf einen Angriff auf einen kleinen Außenposten der afghanischen Sicherheitskräfte, unweit der pakistanischen Grenze.

  • Iranische Firmen in Kabul nutzen ihre Büros, um verdeckt Taliban Kämpfer in Afghanistan zu finanzieren. Das berichtet die "Times". Es werden 1.000 US- Dollar für einen getöteten US-Soldaten gezahlt und 6.000 US-Dollar für eine zerstörtes Militärfahrzeug, wie ein Buchhalter der Aufständischen mitteilte.

  • Am 5. Dezember 2009 sagte Hillary Clinton: "Das afghanische Volk will keine Rückkehr der Talibans sehen. Es ist völlig auszuschließen, dass die Afghanen ein solches Ansinnen unterstützen würden". Dieser Satz stellt in gewisser Weisendas Mantra der amerikanischen Regierung und der NATO während der letzten zehn Jahre dar und ist der Grundstein der Kriegsstrategie.

  • Eine Mehrheit der pakistanischen Soldaten habe grosse Sympathien fuer den Kampf der Taliban gegen die US-Truppen in Afghanistan, berichtet Patrick Cockburn. Deshalb seien durchgreifende Operationen gegen die Extremisten in Pakistan auch weiterhin unwahrscheinlich.

  • Überraschend ist das Ergebnis einer Erhebung auf der Basis von Interviews nicht, - aber exakter als das, was man eh schon glaubte. Die NATO schafft es nicht die Herzen der Afghanen zu erobern. Die meisten Bürger Afghanistan's in den Taliban Kernzonen sehen die ISAF-Truppen in einem negativen Licht und sind der Meinung, es müsse eine Taliban-Regierung geben.

    Durchgeführt hat die Erhebung der International Council on Security and Development (ICOS) in den Regionen Kandahar und Helmand, zwei Provinzen im Süden von Afghanistan, in denen besonders heftige Kämpfe toben.