Iranische Firmen in Kabul nutzen ihre Büros, um verdeckt Taliban Kämpfer in Afghanistan zu finanzieren. Das berichtet die "Times". Es werden 1.000 US- Dollar für einen getöteten US-Soldaten gezahlt und 6.000 US-Dollar für eine zerstörtes Militärfahrzeug, wie ein Buchhalter der Aufständischen mitteilte. Sowohl der afghanische Geheimdienst als auch Taliban Kreise sprechen von fünf Firmen, die in den letzten sechs Monaten gegründet worden sind, die ein Finanz-Netzwerk mit Taliban-Buchhaltern unterhalten, um auf diesem Wege Spesen für Kampfeinsätze und Bonuszahlungen für getötete ISAF-Sodaten und zerstörte Fahrzeuge auszuschütten.
Die iranischen Firmen hatten Ausschreibungen gewonnen, bei denen es um Materiallieferungen und Logistikleistungen für den Wiederaufbau Afghanistan's geht. Die verwalteten Gelder sind häufig Spenden aus dem Ausland und die Profite werden dann - über kaum kontrollierte afghanische Banken, so auch über die Kabul-Bank, die als Miteigentümer Präsident Karzai's Bruder Mahmood aufweist - nach Teheran und Dubai transferiert. Von dort gehen sie auf dem Wege der Havala zurück nach Afghanistan, wo mit diesem Geld die Prämien an die Taliban -Kämpfer finanziert werden.
Das bedeutet, dass diese Firmen ihre Unterstützung an die Talibans ganz leicht verschleiern können und die Wege des Geldes schwer zu finden sind. Das macht unsere Arbeit sehr schwer, das Ganze zu unterbinden", wird ein Offizier des afghanischen Geheimdienstes zitiert. Weietr führt er aus, dass diese Firmen von Anfang an gegründet und agesetzt gewesen seien Aufträge zu gewinnen, Spendengelder aufzutun, um auf diesem Verschleierungswege die Taliban zu finanzieren. Westliche Experten glauben, dass das ganze Netzwerk von einem elitären Arm der iranischen Revolutionsgarde in Gang gesetzt wurde. Die iranische Botschaft in Kabul schweigt zu den Vorwürfen.










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