"Megrahi wird bald sterben", sagte Inas Ahmida, die Chefredaktorin der libyschen Zeitung "Oea" laut einem Bericht der "NZZ". In Libyen heisst es in Regierungskreisen, dass Abdelbasset al-Megrahi, der verurteilte Attentäter des Lockerbie-Anschlags, bei dem 1988 270 Personen getötet wurden, nicht mehr lang zu leben habe. Er könne nicht mehr sprechen. Nachdem bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert worden war, wurde er von der schottischen Regierung nach heftiger Intervention von BP begnadigt und durfte heimfliegen. Britische Ärzte bescheinigten damals, dass er höchstens noch drei Monate zu leben habe.
Heute lebt Megrahi aber immer noch und lebt in einem komfortablen Haus, das wohl vom lybischen Staat bezahlt wird, da man in lybischen Regierungskreisen immer noch die Auffassung vertritt dass er unschuldig sei und man ihn damals nur aus Staatsraison ausgeliefert habe. Interessant am Engagment von BP ist, dass die Ölfirma 2007 einen 900 Millionen Dollar mit Lybien abschloss, in dem es um Ölbohrungen im Golf von Sirte und der westlichen Wüste geht.










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