Die ISAF-Ttruppen stehen im umkämpften Norden des Landes nach Ansicht von Regionalkommandeur Hans-Werner Fritz vor entscheidenden Wochen. „Ich glaube schon, dass wir uns einer Art Kulminationspunkt nähern, wir sind noch nicht an der Spitze angekommen. In den bevorstehenden Wochen und Monaten kann es noch harte Gefechte geben“, sagte Fritz. „Wir müssen darauf eingestellt sein, dass es durchaus noch schlimmer kann. Aber wenn dieser Punkt überschritten ist, sind wir auf der
anderen, der besseren Seite des Berges.“ 2011 werde in Afghanistan „ein ganz entscheidendes Jahr“, sagte Fritz. Die Aufständischen spürten den zunehmenden Druck der ISAF-Truppen. Ihre Reaktionen würden immer verzweifelter und gewalttätiger. Zur Debatte um einen möglichen Abzug der Bundeswehr sagte Fritz, dies müsse in Abhängigkeit von der Beurteilung der Lage beantwortet werden. „Diesbezüglich bin ich vorsichtig optimistisch.“ Zugleich sagte der General, ein Truppenabzug sei „ganz gewiss keine Entscheidung nur nach militärischen Kriterien“, sondern „eine hochpolitische Entscheidung“.
geschrieben von ad am 7. Januar 2011
Abzug eine hochpolitische Entscheidung










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