Schwärzen will gelernt sein. Das Online-Netzwerk Facebook hat in den letzten Wochen sicherlich gelernt, dass schwarz auf schwarz nicht gleich gelöscht bedeutet. Ein Gerichtsdokument enthielt die Information, dass Facebook den Wert des eigenen Unternehmens selbst deutlich niedriger einschätzt als nach dem Einstieg von Microsoft im Oktober 2007 angenommen. Ein Fehler bei der Schwärzung einer Passage in einem PDF-Dokument ließ die brisante Information an die Öffentlichkeit gelangen: die entsprechenden Stellen waren geschwärzt, aber eben nicht richtig.
„Nur mit den richtigen Programmen lässt sich ein umfangreicher Schutz und ein Rechtemanagement auf Dokumentebene verwirklichen, wie es beispielsweise beim Austausch von Geschäftsdokumenten, Sitzungsprotokollen, Kundendaten oder Strategiepapieren wichtig ist“, erklärt Peter Körner, Senior Business Development Manager bei Adobe Systems. Im Fall von Facebook hätte sich die Investition in eine leistungsfähige Lösung sicher gelohnt, ging es hier doch um Milliardenbeträge. Und das Beispiel zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Informationen richtig zu schützen und dass hier offenbar noch Aufklärungsbedarf vorhanden ist.








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