Das Pentagon kündigte einen grundlegenden Sparplan an, mit dem man 100 Milliarden der explodierenden Kosten einsparen will. Wo man das wirklich will, ist aber noch nicht final geklärt, denn der Ankündigung kann man auch entnehmen, dass bei den Engagements im Irak und in Afghanistan nicht gespart werden soll und auch das grundsätzlich teuerste Einzelprojet der US Militärsd - ie F-35 - nicht angerührt werden soll. Dem Vernehmen nach bezieht sich der Sparwillen auf eine Art Rasenmähermethode bei allen "Overhead-Kosten". Wörtlich hieß es aus dem Pentagon: "Die Truppen sind angewiesen, sieben Milliarden Dollar in 2012, elf Milliarden in 2013, 18,9 Milliarden in 2014, 28 Milliarden in 2015 und 37 Milliarden Dollar in 2016 zu sparen".
Das ist engagiert und war bislang aus den USA kaum ein Mal zu hören. Die Finanzkrise hat offensichtlich auch die best ausgerüstete Militärmacht der Welt erreicht. Im Februar hatte Präsident Obama sein Verteidigungsbudget für 2011 enthüllt, das einen 549 Milliarden Dollar Basis-Ansatz aufwies, zuzüglich 159 Milliarden Dollar für die Einsätze Irak und Afghanistan.
Dass nicht nur bei uns manche Rüstungsprojekte aus dem Ruder laufen, sieht man allerdings jetzt auch in den USA. Das vehement verteidigte Projekt F-35 war einst mit 50 Millionen Stückpreis angesetzt und hat heute bereits einen Stückpreis von über 300 Millionen erreicht. Trotzdem beteuert Christine Fox, Direktorin des zuständigen Programms: "Wir werden von der geplanten Stückzahl nicht abweichen - wir brauchen jeden geplanten Jet."
In den USA gehts also nicht anders zu als bei uns: Augen zu und durch!










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