Skip to main content

Haqqani Netzwerk

Wer hat das Sagen in Afghanistan

Die Taliban und al-Qaida könnten nicht das größte Problem der ISAF Truppen sein. Experten sind zunehmend der Ansicht, dass während die Taliban und al-Qaida sich damit begnügend die Schlagzeilen zu beherrschen sich eine andere Terror-Gruppe in Afghanistan zum größten Problem aufschwingt.

Das in Pakistan beheimatete Haqqani Netzwerkwerk hat klare Führungsstrukturen: Vater und Sohn! Ursprünglich eine Art Familienunternehmen, spielen sie heute in Ost-Afghanistan eine führende Rolle. Eng verbunden mit den Taliban in Pakistan und ebenfalls vernetzt mit al-Qaida. Brigadegeneral Josef Blotz, Sprecher der Militärs in Kabul, machte deutlich, dass es sich um eine Art Aufständigen Syndikat handele, dass organisiert dasselbe Ziel wie alle anderen hätte, die Instabilisierung Afghanistans. So ist es nicht verwunderlich, dass Haqqani auch für zahlreiche Angriffe auf NATO-Truppen verantwortlich gemacht wird. Quellen aus den USA werden mit den Worten zitiert, dass Haqqani und sein Netzwerk die größte Herausforderung für die US-Truppen werden könnte.

Jetzt kommentieren:

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Weitere Artikel

  • ISAF-Truppen und afghanische Sicherheitskräfte haben im August weitere Führer der Taliban und des Haqqani-Netzwerkes aufgegriffen oder getötet. Bei vielen Aufständigen fanden die ISAF-Truppen improvisierte Sprengstofffallen und weiteres Material zur Vorbereitung von Selbstmordattentaten. Insgesamt wurden im August mehr als 500 Aufständige gefasst und weitere 160 getötet.

  • Eine Mehrheit der pakistanischen Soldaten habe grosse Sympathien fuer den Kampf der Taliban gegen die US-Truppen in Afghanistan, berichtet Patrick Cockburn. Deshalb seien durchgreifende Operationen gegen die Extremisten in Pakistan auch weiterhin unwahrscheinlich.

  • Der britische Journalist James Fergusson returns war aktuell in Chak,nur 40 Meilen von Kabul entfernt und musste feststellen, dass die Macht der Taliban viel größer ist, als die ISAF Führung und die Allianz zugeben möchte. Zwischen seinem aktuellen Besuch und seinem davorliendem waren drei Jahre vergangen. Damalsn traten die Taliban in dem Distrikt Chac mit seinen 112.000 pasthunischen Bauern nur im Schutz der Dunkelheit auf, das hat sich grundlegend geändert. Der örtliche Taliban Kommandeur, Abdullah, hat alles unter Kontrolle.

  • Die NATO-Truppen in Afghanistan sind aufgefordert den Druck auf die Taliban-Hochburgen in den nächsten Wochen zu erhöhen, sagte Rasmussen. Die Intensivierung der Kampfeinsätze sei ein Teil der Strategie der ISAF-Truppen, um die Taliban aus ihren Hochburgen in Helmand und Kandhar herauszutreiben. Die Eskalation sei leider unumgänglich, um demZiel, die Verantwortung für die Sicherheit den Afghanen zu übertragen, näher zu kommen. "Die Taliban haben auf militärischer Ebene keine Chance", stellte Rasmussen klar.

  • NATO Hubschrauber sind von Ost-Afghanistan aus Angriffe in Pakistan geflogen. Es sollen 50 Kämpfer getötet worden sei, wie offizielle Vertreter der NATO Truppen heute (27. September) erklärten, während die ISAF Truppen einen Schlag gegen Taliban Kämpfer führten, um sie aus dem Südteil von Kandahar zu vertreiben. Der Angriff  über die Grenze nach Pakistan hinweg war eine Reaktion auf einen Angriff auf einen kleinen Außenposten der afghanischen Sicherheitskräfte, unweit der pakistanischen Grenze.