Der Geopolitical and conflict report beschäftigt sich mit den Konsequenzen der britischen Etatkürzungen bei der Marine. Bei der Entwicklung der europäischen Verteidigungsstrategie stellt der Ausfall britischer Flugzeugträger eine Schwächumng dar. Theoretisch stehen der EU noch sechs Flugzeugträger zur Verfügung: die britische HMS Illustrous, die französische Charles de Gaulle. die spanischen Schiffe Principe des Asturias und Juan Carlos I und die italienischen Schiffe Guiseppe Garibaldi und Cavour. Zu berücksichtigen ist aber die technologische Dauerkrise der Charles de Gaulle und langfristige Wartungen an der HMS Illustrious, was im Endergebnis zu Tage bringt, dass der EU nur noch vier Flugzeugträger zur Verfügung stehen. Zu diesen muss man aber anmerken, dass sie keinesfalls die Schlagkraft eines Flugzeugträgers darstellen wie etwa die US Nimitz Klasse.
Global gesehen schwächt daher der Verlust durch die britischen Sparmaßnahmen nicht nur die EU sondern steigert gleichzeitig die Dominanz der US Flotte. Die maritime Kampfkraft der NATO ist ohnehin schon überwiegend in den Händen der US Nimitz Klasse. Seit die Franzosen und Briten praktisch nicht mehr in der Lage sind der NATO Flugzeugträger zur Verfügung zu stellen, ist dieser Bereich praktisch allein in der Händen der USA. Schaut man aber in die Zukunft, ist zu berücksichtigen, dass Experten davon ausgehen, dass 2020 China wohl seinen ersten Flugzeugträger auf die Meere schickt, was zur Folge hat, dass die USA ihre Präsenz im Pazifik erhöhen werden. Das wirft die Frage auf, ob der dann wahrscheinlich fertiggestellte Träger HMS Prince of Wales der Britten, der kleiner ist als die Nimitz Klasse, die Aufgaben übernehmen kann, die durch US Abzüge offen stehen.










Jetzt kommentieren: