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Lufttransport Daten

Luft-Transport - die grundlegenden Facts

Die militärischen Luft-Transport-Flotten aller europäischen Staaten sind (spätestens) seit 1995 überaltert. Die Flugzeuge wurden und werden durch aufwendige und teuere Massnahmen (Nutzungsdauer-Verlängerung) für eine weitere Verwendung nachgerüstet.

Im Mai 1996 stellten die militärischen Stäbe von acht Nationen den Anforderungskatalog (“European Staff Requirementes” - ESR) für ein Nachfolge-Muster der von ihnen bisher genutzten Transporter (D + F Transall C-160, alle anderen überwiegend C-130 Hercules/Lockheed Martin) auf. Seit dieser Zeit wurde dieses Vorhaben entweder Future Large Aircraft (FLA) oder Future Transport Aircraft (FTA) benannt.

Im September 1997 schrieben sieben Nationen eine gemeinsame Anfrage nach Vorschlägen (Request for Proposals - RFP) aus. Polen, das die ESR mitgetragen hatte, beteiligte sich nicht an der Nachfrage. Die beteiligten Staaten erklärten einen Bedarf von insgesamt 288 Flgz.:
 

  • Belgien 12 2011 - 2016
  • Deutschland 75 2008 - 2016
  • Frankreich 50 2004 - 2014
  • GrossBritannien 45 2004 - 2010
  • Italien 44 2008 - 2015
  • Spanien 36 2008 - 2015
  • Türkei 26 2007 - 2014


(nach: Firmenunterlagen, www.airbusmilitary.com )

Die Grundforderungen der Angebotsnachfrage der sieben Staaten für das FLA/FTA lauteten 1998:

  • Stückpreis 80 Mio. US$ (Preisstand 1998)
  • 32 t Zuladung
  • Reichweite > 4.000 km.
     

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    Die in der Tabelle ausgewiesenen Werte wurden von den entsprechenden Ressorts mitgeteilt. Das Auswärtige Amt hat in den Zahlen bis 2009 auch Ausgaben der humanitären Hilfe. Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurden 2001 bis 2003 nicht alle Ausgaben statistisch erfasst, eventuelle Fehlbeträge seien jedoch marginal. 

  • Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaft) hat, wie versprochen, eine Schätzung zu den Kosten der deutschen Beteiligung in Afghanistan vorgelegt. Die Autoren Tilman Brück, Olaf de Groot und Friedrich Schneider arbeiten dabei mit drei möglichen Szenarien/Annahmen zum weiteren Verlauf der deutschen ISAF-Beteiligung. ("Die erste Schätzung der Kosten der deutschen ISAF Beiteiligung")

     

  •  Wir kommen zum (vorläufigen) Ende unserer Mottenkisten-Geschichte: Die gar fürchterliche Rache hat sich im wesentlichen in alten Formeln gehalten:

    • Preis bei 2,5 - 3 Mio DM,
    • ist geschoben bis 2005,
    • hat keine Seilwinde,
    • schützt nicht gegen die Claymore-Mine etc. etc.


    Alert ist der Kammerjäger Reinhardt von KMWEG.de; hat die Motten-Klatsche gleich parat:

  • Es wird also gekürzt. Der Grund, die Konsolidierungserfordernis aus der neuen Schuldenregel. Eigentlich keine Überaschung, schon im Finanzplan des Bundes 2009 bis 2013 konnte man es lesen: "Der zukünftige Konsolidierungsbedarf beträgt nach derzeitigem Stand (also 2009) für das Jahr 2011 rd. 4,9 Mrd. EUR, für das Jahr 2012 rd. 11,1 Mrd. EUR und für das Jahr 2013 rd. 18,5 Mrd.

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