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Marines gegen Homosexuelle

Überwältigende Mehrheit für den Bann

Eine klare Mehrheit der amerikanischen Marinesoldaten opponiert gegen die Möglichkeit ihre Quartiere mit Schwulen und Lesben zu teilen, die sich offen zu ihrer sexuellen Neigung bekennen. Ein echtes Problem, sagte ein führender Marine-Offizier, falls der Kongress das bisher bestehende Verbot für Schwule in der Armee aufhebt. Der Marine Corps Commandant General James Conway, ein offener Verfechter der Beibehaltung des seit 17 Jahren bestehenden Bann's für bekennende Schwule, sagte einigen Journalisten bei einem Gespräch im Pentagon: "Wir sehen im Moment nicht, dass sich an der bisherigen Regelung etwas ändern wird, aber ich sage ganz klar, wir werden uns natürlich danach richten, was uns das Gesetz vorschreibt." Obwohl die Marine die Aufhebung klar kritisiert, gibt es insgesamt bei den amerikanischen Streitkräfte viele Stimmen, die Schwule und Lesben in den Streitkräften sehen möchten, inlusive im Offiziers-Corps. Das sieht Admiral Mike Mullen, Chairman of the Joint Chiefs of Staff anders: "Wir haben die Marines befragt, was sie wollen und ich kann Ihnen sagen, dass eine überwältigende Mehrheit gesagt hat, dass sie ihr Quarier nicht mit Schwulen und Lesben teilen möchten." Weiter führte er aus, dass die Liegenschaften der Marine es nicht zuließen Einzelzimmer zur Verfügung zu stellen, es aber eine Möglichkeit wäre, Freiwillige zu suchen, die sich bereit erklärten mit Schwulen und Lesben ihr Schlafquartier zu teilen, weil es ja eine Minderheit gebe, die für die Aufhebung des Bann's sei. Die amerikanischen Marines scheinen da ein ähnliches Probelm zu haben wie der deutsche Fußball.

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