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Militärflughäfen in Afghanistan

Lange Verweildauer der US-Truppen geplant

Eine Investition von 300 Millionen US-Dollar im südlichen und nördlichen Afghanistan stehen als Synonym für die Pläne des Pentagon mit einem Multi-Millionen-Dollar Programm Liegenschaften zu errichten, die als Basis für militärische Operationen in der Zukunft dienen sollen. Keine der jetzt anstehenden drei Projekte wird vor Ende 2011 fertig gestellt sein. Alle Einrichtungen werden von den US-Streitkräften und ihren afghanischen Gegenstücken benutzt.

Insgesamt standen zusätzliche 1,3 Milliarden US-Dollar für das Haushaltsjahr 2011 für Liegenschaften zur Entscheidung beim Kongress an. Das Haus hat die Gelder bewilligt, aber der Senat hat noch nicht über die Maßnahme abgestimmt. Insgesamt haben die Amerikaner bisher 5,3 Milliarden für Gebäude der afghanischen Polizei und der Armee ausgegeben. "Wir sind bei etwa 25% des Bedarfs angekommen hinsichtlich der Gebäude für die afghanischen Kollegen und über die nächsten drei Jahre wird noch etwas hinzukommen", sagte dazu Col. Mike Wehr, technischer Direktor der gemeinsamen NATO Trainings Mission. Die jetzt angegangenen drei Basen sind für den US-Gebrauch nach 2011 hinsichtlich der zu erwartenden Lage, gleichzeitig aber auch Teil der geplanten Dislozierung.

 

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  • Ungeachtet der jüngsten Debatte über den Afghanistan-Krieg hat der amerikanische Kongress zusätzliche Milliarden für den Einsatz 
    freigegeben. Das Repräsentantenhaus stimmte am 27.07.2010 mit grosser Mehrheit dafür, das Budget für den Krieg am Hindukusch um 33 Milliarden Dollar zu erhöhen. Das insgesamt 59 Milliarden Dollar schwere Gesetzespaket umfasst neben der laufenden Verstärkung der US-Truppen in Afghanistan weitere 6,2 Milliarden Dollar für Hilfsprogramme des Aussenministeriums am Hindukusch, im Irak und in Haiti.

  • Das Pentagon kündigte einen grundlegenden Sparplan an, mit dem man 100 Milliarden der explodierenden Kosten einsparen will. Wo man das wirklich will, ist aber noch nicht final geklärt, denn der Ankündigung kann man auch entnehmen, dass bei den Engagements im Irak und in Afghanistan nicht gespart werden soll und auch das grundsätzlich teuerste Einzelprojet der US Militärsd - ie F-35 - nicht angerührt werden soll. Dem Vernehmen nach bezieht sich der Sparwillen auf eine Art Rasenmähermethode bei allen "Overhead-Kosten".

  • Jetzt kommen wohl auch in den USA erste Schritte des Sparens beim Etat des Pentagon. Die Schulden werden unüberschaubar und so hat US-Verteidigungsminister Robert Gates die Reißleine gezogen. Er verkündete das Aus für ein 14,4 Milliarden Dollar (11 Milliarden Euro) teures amphibisches Landefahrzeug, das bisher nur auf dem Reißbrett existiert. Der Verzicht auf das Prestige-Projekt ist Teil eines längerfristigen Sparprogramms, mit dem die Kosten innerhalb der nächsten fünf Jahre um 78 Milliarden Dollar gedrückt werden sollen.

  • Nach Aussage eines offiziellen Sprechers des Pentagon gibt Washington weitere drei Milliarden Dollar für Ausrüstung in Afghanistan aus, um die Sprengfallen entlang der Straßen wirkungsvoller bekämpfen zu können. Staatssekretär Ashton Carter vom Defense Department erklärte, ein Teil des Geldes werde dafür ausgegeben, die Zahl der an Seilen geführten Überwachungs-Ballons auf 64 zu verdoppeln, die den Truppen eine Beobachtung aus der Vogelperspektive erlauben.

  • Ein Statement von Generalleutnant Bill Caldwell, dem Leiter der NATO Ausbildungstruppe in Afghanistan, dämpft alle amerkanischen Hoffnungen, dass der angekündigte Abzug nächstes Jahr in signifikanter Weise überhaupt beginnen kann. Wie AP berichtet, nannte Caldwell Facts and Figures.