Auf Aussagen von Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen bezieht sich die NZZ. Es sollen bis zu 5000 Posten in der Kommandostruktur wegfallen und die Zahl der Hauptquartiere von elf auf fünf zusammengstrichen werden. Welche
Hauptquartiere konkret geschlossen werden sollen, bleibt zunächst ausgeklammert. Treffen wird es auch die Nato-Agenturen, die etwa technische Dienstleistungen erbringen und in denen gut 6000 Personen beschäftigt sind. Die derzeit 14 Agenturen, darunter die NETMA in München, sollen auf drei zusammengelegt werden. Über die Einzelheiten will Rasmussen bis zum Nato-Gipfel im November Einigung erzielen.
Vereinbart wurde bereits eine Kürzung um 1,5 Milliarden Euro im Militärhaushalt für die kommenden vier Jahre. Mit der Streichdebatte wird in der Nato auch die Frage akut, ob das Bündnis künftig weniger Aufgaben übernehmen kann. "Diese Diskussion muss geführt werden", sagte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium Christian Schmidt. Beim Blick in die Zukunft sei es möglich zu fragen, "was notwendig ist, was in der Bewertung des Jahres 2010 anders gesehen werden kann als noch vorzehn Jahren". Generalsekretär Rasmussen sagte indes, es gebe im Bündnis
nicht die Absicht, die Ambitionen zurückzufahren.










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