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Neue Versorgungsroute

Alternative zu Pakistan

Warum auch immer man das ziemlich öffentlich verkündet: Die NATO hat eine neue Versorgungsroute über Russland und Zentralasien nach Afghanistan eröffnet. Dies soll eine wichtige Alternative zu den Linien durch Pakistan schaffen, die von Aufständischen heftig attackiert werden. Der erste Nachschub über die neue Route sei am 9. Juni eingetroffen, hieß es in einer Erklärung der NATO am Rande des Verteidigungsministertreffens am Freitag in Brüssel.


Russland hatte zwar schon vor drei Jahren sein Territorium als Nachschublinie angeboten, die NATO griff dieses Angebot aber erst im vergangenen Jahr auf. Die Verhandlungen mit mehreren zentralasiatischen Staaten über Transitrechte zogen sich noch über Monate hin.

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  • Die Versorgung der Truppen in Afghanistan ist eine besondere Herausforderung (sic). So wurden im Jahr 2008 fast 30.000 Container an die Front geschickt – im wesentlichen Treibstoff, Verpflegung, Ausrüstung und Baumaterial. Berichten zufolge wird sich die Zahl im Jahr 2009 verdoppelt haben. Für das Jahr 2010 geht man von einer weiteren signifikanten Steigerung aus.

  • Die Geschichte ist kurz, einfach und für die deutsche Regierung beschämend. Es geht um die Ausrüstungshilfe unter NATO-Partnern - eine sog. Government-to-Government-Angelegenheit; Gegenstand hier ist die Lieferung von Leopard-I-Panzern an unsere griechischen und türkischen Freunde und Partner:

  • In Deutschland wird eine ernsthafte Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan gefordert. Aber wie macht man sich kundig? Die Angehörigen im US-Kongress haben einen Vorteil, ihnen muss man per Gesetz berichten. Am Mittwoch kam der Bericht über die Fortschritte im Hinblick auf Sicherheit und Stabilität in Afghanistan. ("Report on Progress Toward Security and Stability in Afghanistan")

    Einige Punkte zur aktuellen Gesamtsituation: (Stichtag 31. März 2010)

  • Wie man von US-Verteidigungsminister Robert Gates vorgestern hörte, hat die Nato-Truppe nur mehr bis zum Jahreswechsel Zeit, den Krieg in Afghanistan für sich zu entscheiden. In eine ähnliche Richtung gehen Äußerungen aus Deutschland, die  Eigenverantwortung der Afghanen auf ein neues Niveau zu heben.

  • In Bad Godesberg läuft gerade die 24. AFCEA. Vertreten ist die "IT-Community" aus den Bereichen Führungsunterstützung, Nachrichtengewinnung und Aufklärung, sowie allen anderen relevanten IT-Gebieten. Bei der Gelegenheit konnten wir uns über "Führungsausstattung Taktisch" (FAUST) und das neue "Führungsinformationssystem Heer" (FüInfoSys Heer) kundig machen. Die aus den Kontigenten in Afghanistan gemeldeten FAUST-Defizite (Ausbildung/Bedienfehler/stabiler Lauf) haben einen einfachen Hintergrund.