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Neuer Schützenpanzer PUMA

Die ersten zwei vertragsgemäß ausgeliefert

Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und Rheinmetall haben am 6. Dezember 2010 durch die gemeinsame Projektgesellschaft PSM GmbH in Kassel die ersten beiden Schützenpanzer aus der PUMA-Serie vertragsgemäß an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung zur Nachweisführung übergeben. Insgesamt hat die Bundeswehr 405 der neuen Fahrzeuge bestellt. Der Serienvertrag wurde im Juli 2009 unterschrieben, der gesamte Vertragswert beläuft sich auf rund 3,1 Mrd. Euro. Damit hat das wichtigste Modernisierungsvorhaben des deutschen Heeres eine wichtige Zielmarke erreicht.

„Der heutige Tag ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Einführung des PUMA’s in die Bundeswehr. Hinter uns liegt eine anspruchsvolle Zeit der Entwicklung, bei der wir uns am Rande dessen bewegt haben, was heute technologisch überhaupt darstellbar ist“, erklärten Frank Haun, Vorsitzender der KMW-Geschäftsführung und Klaus Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG.

Technologie der Extreme: lessons learned aus aktuellen Einsätzen

Die Entwicklung des neuen Schützenpanzers ist geprägt von technologischen Extremen. Ziel ist es, die Bundeswehr nicht nur mit einer neuen Fahrzeugplattform auszurüsten, sondern mit einem Technologieträger, der in allen Fähigkeitsbereichen vom Schutz über die Mobilität bis zur Kampfkraft mit neuen und weltweit führenden technischen Antworten überzeugt. Die Entwicklungsleistung stand dabei besonders unter dem Eindruck, aus den laufenden Einsatzerfahrungen konsequente und kurzfristige Rückschlüsse auf das Leistungsprofil des PUMA zu liefern und entsprechend zu realisieren. In keinem anderen Schützenpanzer ist das in diesem Umfang bisher gelungen.
Die weiteren Planungen sehen vor, dass der PUMA nun unter anderem die Nachweisführung fortführt und ebenfalls einer Einsatzprüfung unterzogen wird. Hierfür sind auch intensive Wärme- und Kälteerprobungen im Ausland vorgesehen. Diese vielfältigen Prüfungen dienen dazu, eine reibungslose Einführung des anspruchsvollen Systems in die Truppe sicherzustellen.
Der PUMA setzt neue Maßstäbe im Hinblick auf Schutz, Kampfkraft, Mobilität und Befähigung zu weltweiten, vernetzten Missionen und bietet seinen Insassen einen bislang von keinem vergleichbaren Fahrzeug erreichten Schutz vor Minen, dem Beschuss mit Panzerabwehrwaffen und selbstgebauten Sprengsätzen, wie sie in Krisengebieten derzeit weit verbreitet sind.

Nicht zuletzt dank seiner Luftverladbarkeit, seiner Mobilitätseigenschaften in unwegsamen Gelände und seiner Aufwuchsfähigkeit ist der PUMA ein Fahrzeug, das im internationalen Konfliktmanagement wichtige Aufgaben übernehmen wird und seiner Besatzung dabei bestmöglichen Schutz bietet. Auch in puncto Durchsetzungsfähigkeit und Kampfkraft ist er unübertroffen. Mehr als dreißig Jahre nach Indienststellung des Schützenpanzers Marder bei der Bundeswehr begründet der PUMA mit seinem erweiterten Fähigkeitsumfang somit eine völlig neue Leistungsklasse für Schützenpanzer. Im internationalen Vergleich nimmt er die Spitzenposition bei gepanzerten Gefechtsfahrzeugen ein.

Das Startbild zeigt die beiden ersten Schützenpanzer PUMA aus der neuen Serie

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