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No arms today

Europa gibt zu wenig für Waffen aus

Im Vorlauf auf den NATO-Gipfel im November, auf dem das Neue Strategische Konzept vorgestellt werden soll, sind die USA alarmiert angesichts der schwindenden Verteidigungs Budgets Europa's. "Während die USA massiv in die Ressourcen ihrer Armee investieren, gibt es Europa kaum noch ein Land, das zumindest die verabredeten zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts ausgibt, " reklamiert Admiral Giampaolo Di Paola, der augenblickliche Chairman des NATO Military Committee.

Er hat das Pardoxum im Auge, dass Europa noch nie weniger für seine Verteidigung ausgegeben hat als jetzt, gleichzeitig aber in der Nachkriegsgeschichte noch nie soviele Soldaten im Einsatz hatte, wie in Afghanistan, Libanon, Balkan und afrikanischen Missionen. All diese Einsätze haben schon viele Menschenleben gekostat, aber eben auch viel Geld. Die Finanzkrise und die auch darus resultierende Glaubenskrise Europas hat zu den Absenkungen geführt. Im Jahr 2009 waren es lediglich noch Griechenland (3,1%), Albanien (2,0 %), Frankreich (2,1 %) und Großbritannien (2,7%), die die magischen zwie Prozent erreichten und Frankreich hat eine Absenkung bereits angekündigt. Im Vergleich: USA vier Prozent!

Die Niederlande, Italien, überall wird reduziert, in Deutschland auch. Bislang hat dies noch nicht zur Destabiliserung unserer Sicherheit geführt, aber Europa hätte aktuell ein Problem, wenn es neben Afghanistan zu einer weiteren Krisenregion käme. Unterstützung in Afrika gegen Terror von al-Qaeda oder Reaktion auf ein Event im Mittleren Osten ist schon nicht mehr trgabar, sagen führende Anlysten. Vor allem befürchten sie aber auch, dass Europa seine technologischen Fähigkeiten verlieren könnte. "Europa schießt sich vielleicht in Fuß bei dem Versuch seine Ökonomie wieder in Gang zu bringen und dies zu Lasten der Verteidigungsfähigkeit zu tun", wird einer dieser Analysten zitiert.
 

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