Sorry, es muss erlaubt sein, sich zu strategischen Fragen ein wenig in der Nase bohren zu dürfen, vor allem, wenn es andere sind. Im AFPAK-Gürtel tummeln sich diverse, pashtunische "Opposing Militant Forces" (OMF), die, aufgrund der Macht-Phantasien ihrer jeweiligen Führer, natürlich schwer unter "einen Hut" zu bringen sind. Unterstellt, dass es eine letztlich für alle um eine einsehbare "strategische" Stossrichtung geht, gibt es Einsichten in die "wirkliche" Lage (abgegriffen von der aktuellen Medien-Lage):
- Die U.S-Streikräfte meinen, die Situation im Osten AFG einigermassen "im Griff zu haben";
- Im Süden AFG (insbesonder Helmand) rollt die Obama-Surge und verwandelt die Fast-Wüsten-Provinz in das grösste Militär-Camp; keine Chance für OMF;
- Wer andererseits unter dem Stichwort SWAT-Valley die internationale Medien-Berichterstattung verfolgt, sieht, das die "Talibs" in Pakistan von Erfolg zu Erfolg eilen und dass der pakistanischen Regierung keine Nachhaltigkeit attestiert wird (nett gesagt).
Die führenden Talibs haben bestimmt nicht Carl von Clausewitz gelesen, vom "center of gravity" und der operativen Maxime, zu "massieren". Aber so "gesunden" militärischen Sachverstand haben sie allemal, um die Lage-Trends sachlich zu analysieren.
Wenn es solche strategischen "Einsichten" der vereinigten Talibs (mit ensprechenden operativen Massnahmen) geben sollte, verkompliziert sich die "westliche" Antwort dementsprechend (auch nett gesagt).
{Streiche Hindukusch, setze PAK}










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