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PR der Taliban

Kommission soll steigende Zahl an Zivilopfer klären

Offentsichtlich denken die Taliban immer mehr in PR strategischen Größenordnungen, auch für eine Zeit nach ISAF. Nach klugem Handeln in der Katastrophenregion Pakistan, wollen sie sich jetzt wohl auch der eigenen Bevölkerung nähern und vorbildlich wirken. Die Taliban haben der NATO jetzt nämlich angeboten, eine gemeinsame Untersuchung in die Wege zu leiten, um zu klaeren, wer für die gestiegene Zahl der afghanischen Zivilopfer verantwortlich ist. Das Angebot der Taliban beinhaltet den Wunsch eine Kommission zu bilden, der ein Mitglied der Islamischen Konferenz, ein Ermittler der UN-Menschenrechtsorganisation, ein Vertreter der NATO und ein Vertreter der Taliban angehören sollen.  Die Kommission soll freie Hand bekommen, die betroffenen Gebiete zu erkunden und Bewohner zu befragen, um präzise Informationen darüber zu bekommen, was passiert ist und wer der Handelnde war, um es in einen Bericht zusammenzufassen. Eine Menschenrechtsorganisation hat bereits Unterstützung für die Idee der Taliban zugesagt, da sie im Prinzip einer Idee entsräche, die es bereits ein mal vor vier Jahren gegeben hätte.

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