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Bundeswehr bestellt Instandsetzungsfahrzeuge

KMW liefert bis Ende 2010

Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) hat KMW (Krauss-Maffei Wegmann) mit der Lieferung von 44 hochgeschützten Instandsetzungsfahrzeugen auf Basis des DINGO 2 beauftragt. Die Aufgabe der Gefechtsfeld-Schaden-Instandsetzungstrupps (GSI-Trupp) ist es, Gefechts- und Verschleißschäden an Fahrzeugen möglichst schnell zu beheben und ihre Funktionsfähigkeit wieder herzustellen. Um die jeweils drei Soldaten starken Trupps auch bei Auslandsmissionen wie in Afghanistan bestmöglich zu schützen, werden Sie mit dem neu entwickelten DINGO 2 GSI ausgerüstet. Die gesamte Bestellung wird deshalb noch bis Ende 2010 an die Bundeswehr ausgeliefert. Die Fahrzeuge vom Typ DINGO 2 haben sich im Einsatz in Afghanistan besonders bewährt.

  
 

Weitere Artikel

  • Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) haben mit den beiden amerikanischen Unternehmen Science Applications International Corporation (SAIC) und The Boeing Company eine Kooperationsvereinbarung zur Teilnahme am Wettbewerb um einen Entwicklungsauftrag für das neue Schützenpanzer-Programm GCV (Ground Combat Vehicle) der US-Armee getroffen.

    Rheinmetall und KMW sind in der Zusammenarbeit Unterauftragnehmer, wobei SAIC gegenüber den Beschaffungsbehörden als Generalunternehmer antritt.

  • Nur drei Wochen nach der Vertragsunterzeichnung hat KMW die ersten zehn von 20 hochgeschützten DINGO 2-Radfahrzeugen an eine norwegische Delegation unter der Leitung von Generalmajor Trond R. Karlsen, dem Chef der norwegischen Beschaffungsagentur NDLO, übergeben. Die Fahrzeuge sind bereits jetzt auf dem Weg nach Afghanistan.

  • Die inzwischen vielköpfige und ausgesprochen variable DINGO-Familie von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) erhält weiteren Zuwachs. Das Unternehmen hat auf der Messe EUROSATORY bei Paris das geschützte DINGO 2 Bergefahrzeug vorgestellt.

  •  Bisher für hoch-zugeknöpfte Informationspolitik bekannt, zeigt Krauss-Maffei/Wegmann jetzt ganz neue Seiten, die wir allerdings recht spät bemerkt haben:
      Auf ihrer Website www.kmweg.de haben sie am 30.10.2000 als einziges aller betroffenen Unternehmen eine Presse-Mitteilung zu der Strategie-Erklärung von Schröder/Scharping/WT-Industrie abgegeben:

  • Wie man den Kontingentberichten zum Afghanistan Einsatz entnehmen konnte, gab es erhebliche Mängel, die den Einsatz behindern, so auch auf Seiten der IT- und Funkausstattung. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten in Badakhshan ist der Einsatz von VHF Systemen begrenzt. Reichweitenerprobungen vergangener Kontingente haben einen toten Raum zwischen 20 und 100 km ergeben. Dieser Raum ist aber der Bereich, in dem LTPs (Long Term Patrols) stattfinden.