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KMW's DINGO für sicheres Geleit

Expresslieferung

Die inzwischen vielköpfige und ausgesprochen variable DINGO-Familie von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) erhält weiteren Zuwachs. Das Unternehmen hat auf der Messe EUROSATORY bei Paris das geschützte DINGO 2 Bergefahrzeug vorgestellt. Ausgestattet mit einer hydraulischen Bergewinde und einer Schlepptraverse kann es havarierte Fahrzeuge bis zu einer Gewichtsklasse von 14 Tonnen unter Gefechtsbedingungen bergen und abschleppen.

"Bei der Bergung verunglückter Fahrzeuge und besonders der Rettung der Besatzung  im Krisen- und Konfliktfall ist Zeit der entscheidende Faktor“, so Frank Haun, Vorsitzender der KMW-Geschäftsführung, in Paris. „Deshalb ist das DINGO 2 Bergefahrzeug so konstruiert, dass es unmittelbar ins Geschehen eingreifen kann.“ Im Unterschied zu herkömmlichen Bergefahrzeugen kann die Neuentwicklung aufgrund ihrer geringeren Fahrzeuggröße und der hohen Mobilität Patrouillen- und Konvoifahrten in Einsatzgebieten folgen. Sie kann sowohl unwegsames Gelände passieren als auch eine  Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf Straßen erreichen. „Bei Schäden im Einsatz durch Unfälle, Minen oder Sprengfallen kommet es auf Minuten an“, so Frank Haun weiter. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass ein langwieriges Heranführen schwereren Geräts die Gefahren für die Soldaten vergrößert.“

Die hochmobile Bergeversion des DINGO 2 verfügt erstmals über drei Radachsen (6x6), basiert aber, wie alle Mitglieder der DINGO-Familie, wieder auf einem UNIMOG-Fahrgestell. Bedienung, Wartung und Ausbildung werden dadurch vereinheitlicht und erleichtert. Mit 17,5 Tonnen Gesamtgewicht ist das jetzt präsentierte Fahrzeug problemlos luftverladbar.
 
 Bis zu drei Mann Besatzung können auf den bereits vielfach im Einsatz bewährten Schutz des DINGO gegen Minen, IEDs und ballistische Bedrohungen vertrauen. Wie die Schwesterversionen etwa für Patrouillen, Aufklärung, Ambulanzeinsätze, ABC-Spürmissionen, Transport oder Instandsetzung wird auch diese neue Entwicklung als bestgeschütztes Fahrzeug seiner Klasse angesehen.
Als Bewaffnung ist standardmäßig die Fernbedienbare Leichte Waffenstation (FLW) von KMW vorgesehen.
KMW hat das Konzept eines modularen Allschutz-Transportfahrzeugs in diversen taktischen Einsatzvarianten in den vergangenen Jahren aufgebaut und mit dem neuen DINGO 2 Bergefahrzeug weiter komplettiert. Über 700 DINGOS mit unterschiedlichen Rüstsätzen sind mittlerweile bei fünf europäischen Nationen im Einsatz.

Unser Startfoto: Oberst Morten Drønen, Generalmajor Trond R. Karlsen (NDLO), Frank Haun (CEO KMW), Brigadegeneral Rune Jacobsen (von links nach rechts),

Foto: KMW

Weitere Artikel

  • Nur drei Wochen nach der Vertragsunterzeichnung hat KMW die ersten zehn von 20 hochgeschützten DINGO 2-Radfahrzeugen an eine norwegische Delegation unter der Leitung von Generalmajor Trond R. Karlsen, dem Chef der norwegischen Beschaffungsagentur NDLO, übergeben. Die Fahrzeuge sind bereits jetzt auf dem Weg nach Afghanistan.

  • Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) hat KMW (Krauss-Maffei Wegmann) mit der Lieferung von 44 hochgeschützten Instandsetzungsfahrzeugen auf Basis des DINGO 2 beauftragt. Die Aufgabe der Gefechtsfeld-Schaden-Instandsetzungstrupps (GSI-Trupp) ist es, Gefechts- und Verschleißschäden an Fahrzeugen möglichst schnell zu beheben und ihre Funktionsfähigkeit wieder herzustellen.

  • Die in Chenai (Indien) ansässige Ashok Leyland Defence Systems Ltd. und die Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG mit Sitz in München sind heute (Dienstag) während der Verteidigungsmessemesse IDEX in Abu Dhabi in einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) übereingekommen, künftig bei der Entwicklung von Rüstungsprojekten für den indischen sowie internationalen Markt zusammenzuarbeiten. Der Umfang der Kooperation umfasst zunächst u.a.

  • Es ist eigentlich keine neue Erkenntniss, welche Ausrüstung die Soldaten im Einsatz brauchen, muss ständig an sich ändernde Bedingungen und Bedrohungen angepasst werden. Dieses geschieht auch mit Blick auf den Einsatz in Afghanistan. Dazu hat der Presse- und Informationsstab des BMVg eine interessante Übersicht zusammengestellt, die aber einige Tage von uns nicht wahrgenommen wurde. Asche auf unser Haupt, aber Fehler macht jeder. Hier die wichtigsten Beispiele:


    Die Waffenstation FLW 200 (Quelle: KMW) unser Startbild.

  • Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und Rheinmetall haben am 6. Dezember 2010 durch die gemeinsame Projektgesellschaft PSM GmbH in Kassel die ersten beiden Schützenpanzer aus der PUMA-Serie vertragsgemäß an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung zur Nachweisführung übergeben. Insgesamt hat die Bundeswehr 405 der neuen Fahrzeuge bestellt. Der Serienvertrag wurde im Juli 2009 unterschrieben, der gesamte Vertragswert beläuft sich auf rund 3,1 Mrd. Euro.