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Product Lifecycle Management

Management des MKS 180

Am 15. Juni 2011 wurde der Vertrag zwischen der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH und dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) unterzeichnet. Für das zukünftige Projekt MKS 180 (Mehrzweckkampfschiff) ist ein Gesamtkonzept für einen IT-gestützten Management-Prozess zu erarbeiten, das den gesamten Projektablauf (Analyse, Projektierung, Einführung, Nutzung) abdeckt. Das PLM-Konzept muss alle relevanten Management- und Design-Prozesse beim öffentlichen Auftraggeber unterstützen und sämtliche Akteure miteinander vernetzen.
Bis Ende November 2011 wird das Konzept von der ESG ausgearbeitet. Das PLM-Konzept muss es insbesondere ermöglichen, unterschiedlichste Prozesse und Daten, darunter auch seefahrtspezifische wie Berechnung von Hydrodynamik, Simulation des Bordbetriebs etc. zu integrieren und auszutauschen.

Mit dem Konzept erstellt die ESG für das BWB ergänzende Vorgaben und User-Requirements, die direkt in das Beschaffungsvorhaben MKS 180 einfließen. So kann die Optimierung der gesamten Lebenszykluskosten des Projekts bereits frühzeitig adressiert werden. Partner der ESG im Projekt sind die Data-Warehouse GmbH sowie die Universität der Bundeswehr München (Professur für Softwarewerkzeuge und Methoden für Integrierte Anwendungen).

Seit fast fünf Jahrzehnten zählt die ESG zu den führenden deutschen Unternehmen für die Entwicklung, Integration und den Betrieb von Elektronik- und IT-Systemen. Mehr als 1500 Mitarbeiter weltweit erbringen für Kunden aus Militär, Behörden und Industrie Leistungen in der Logistik, der Systementwicklung, dem Training und der Beratung. Unabhängige Prozess- und Technologieberatung ist eine der Schlüsselkompetenzen der ESG. Technologietransfer zwischen den Märkten ist die Basis für einen entscheidenden Beitrag zur Wertschöpfung der Kunden.

Zitat: "So kann die Optimierung der gesamten Lebenszykluskosten des Projekts bereits frühzeitig adressiert werden."

Man denke an CALS sowie den ALP-10 der NATO.

Nachdem sich die Bundeswehr nun vor allem in diesen Bereichen kaputtgespart hat, ist diese externe Beauftragung nur noch zu bedauern.

Ach ja, selbst IT-Unterstützung dieser Prozesse ist bereits seit 2000 in der Bundeswehr vorhanden.

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