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Profi-Kämpfer gesucht

Türkei will gegenüber PKK aufrüsten

Die Türkei denkt darüber nach Elitetruppen an der türkisch-irakischen Grenze einzusetzen. Es geht um die immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen mit kurdischen Rebellen, die für die Autonomie kämpfen. Dies sagte der Verteidigungsminister. In der Türkei beschäftigt man sich schon lange mit dem Gedanken, eine solche Truppe gegen PKK Kämpfer einzusetzen, da die türkische Armee grundsätzlich ein Wehrpflichtarmee mit 15 Monaten Dienstzeit ist, die jungen, unerfahrenen Soldaten aber als uneffizient zur Bekämpfung von kampferprobten Guerillas gelten.

Die Elitetruppe soll sich aus Profis mit einer Standzeit von 10 Jahren zusammensetzen, die die Grenze bewachen sollen. Dies teilte Ministerpräsident Erdogan dem Oppositionsführer mit. Verteidigungsminister Gonul erklärte, sein Ministerium arbeite an den gesetzlichen Regelungen, während die Militärs die Details klärten.

 

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  • Auch die Türkei prüft eine Neuordnung ihrer Wehrpflichtarmee. Wie die regierungsnahe Zeitung "Sabah" berichtete, soll der Pflichtdienst in der Armee von derzeit 15 auf neun Monate verkürzt werden. Laut "Sabah" wird zudem daran gedacht, bei ausreichendem Personalbestand für Wehrpflichtige in der nach der US-Armee zweitstärksten Streitmacht der NATO die Möglichkeit zu schaffen, den Dienst gegen Zahlung einer bestimmten Summe auf eine einmonatige Grundausbildung zu reduzieren.

    Dies gilt derzeit nur für im Ausland lebende Türken.

  • Die Türkei verliert wohl die Geduld. Das Land, das durchaus den Willen hat, islamische Führungsnation wreden zu wollen, setzt Zeichen. Nachdem Assad wieder Panzer entsendet hat und nach  Angaben von Menschenrechtlern Panzerwagen in die syrische Ölstadt Deir Essor rollten, kündigte die Türkei an, nicht weiter nur zuzuschauen. Man betrachte die Probleme in Syrien "als innere Angelegenheit", so Ministerpräsident Erdogan.
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    Die syrische Armee ist nach Angaben von Menschenrechtlern mit Panzern in die Ölstadt Deir Essor im Nordosten des Landes eingerückt.

  • NATO Hubschrauber sind von Ost-Afghanistan aus Angriffe in Pakistan geflogen. Es sollen 50 Kämpfer getötet worden sei, wie offizielle Vertreter der NATO Truppen heute (27. September) erklärten, während die ISAF Truppen einen Schlag gegen Taliban Kämpfer führten, um sie aus dem Südteil von Kandahar zu vertreiben. Der Angriff  über die Grenze nach Pakistan hinweg war eine Reaktion auf einen Angriff auf einen kleinen Außenposten der afghanischen Sicherheitskräfte, unweit der pakistanischen Grenze.

  • Am Freitag stellte Wassilis Aswestopoulos von Telepolis fest, dass während die türkische Diplomatie zum Ärger der USA einen Iran-freundlichen und Israel-feindlichen Kurs einschlägt, sich das bisher traditionell Palästinenser-freundliche Griechenland mit Israel verbündet. Seit vergangener Woche ist das finanziell angeschlagene Griechenland mit Israel verbündet.

  • Einige Top Kämpfer eines afghanischen warlord haben eine "Fortbildung" bei australischen Elitetruppen durchlaufen. Begründung: man wolle den warlord stärken für Missionen gegen Taliban. Die Rede ist von Matiullah Khan, dem mächtigen Oruzgan warlord, mit dem zusammenzuarbeiten sich die niederländischen Truppen geweigert hatten, da er bekannter Maßen für Auftragsmorde und räuberische Erpressung zu haben ist. Die australische regierung versuchte zunächst diesen Umstand zu verschleiern, gab dann aber die Trainings in Cultana Base und Holsworthy Barracks zu.