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Reaktion auf Grenzübergriffe

Pakistan schließt Transportweg

Einen Tag nach dem tödlichen Nato-Luftangriff in Pakistan, bei dem drei pakistanische Soldaten ums Leben kamen, entwickelt sich das amerikanisch-pakistanische Verhältnis weiter in Richtung unrund. Hatten die US-Befehlshaber nach ersten Nacheilaktionen über die pakistanische Grenze hinweg noch von einer Duldung der Pakistanis gesprochen, sah dies nach dem Tod der pakistanischen Soldaten ganz anders aus. Die ausländischen Truppen in Afghanistan beziehen den Großteil ihres Nachschubs auf dem Landweg über Pakistan. Nach den zunehmenden Nato-Angriffen aus Afghanistan auf Ziele in Pakistan hatte die Regierung in Islamabad die wichtigste Nachschubroute am Donnerstag gesperrt.

Diese Maßnahme vereinfacht es für die Aufstädischen, sich auf eine verbleibende zu konzentrieren. Sie haben im Süden Pakistans 27 Lastwagen mit Treibstoff für die ISAF-Truppen in Afghanistan in Brand gesteckt. Der Polizeichef des Ortes Shikarpur, Abdul Hameed Khussa, sagte, die Fahrzeuge hätten an einer Tankstelle gehalten, als zehn bis 15 Bewaffnete das Feuer eröffnet und die Lastwagen anschließend angezündet hätten. Der Konvoi sei auf dem Weg zum Grenzübergang Chaman in der südwestpakistanischen Provinz Baluchistan gewesen. Der Grenzübergang Torkham blieb auch weiter für Nato-Konvois geschlossen. Etwa 100 Lastwagen stauten sich dort. Den Grenzübergang Chaman ließ Pakistan aber weiter für den Nachschub offen.

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  • NATO Hubschrauber sind von Ost-Afghanistan aus Angriffe in Pakistan geflogen. Es sollen 50 Kämpfer getötet worden sei, wie offizielle Vertreter der NATO Truppen heute (27. September) erklärten, während die ISAF Truppen einen Schlag gegen Taliban Kämpfer führten, um sie aus dem Südteil von Kandahar zu vertreiben. Der Angriff  über die Grenze nach Pakistan hinweg war eine Reaktion auf einen Angriff auf einen kleinen Außenposten der afghanischen Sicherheitskräfte, unweit der pakistanischen Grenze.

  • Die Afghanische Grenzpolizei hat bei einer Kontrolle mehr als 50 Tonnen Ammonium Nitrat gefunden. Ein Konvoi war an einem Kontroolpunkt von der afghanischen Grenzpolizei gestoppt worden, wo der Kunstdünger Transport von ISAF Kräften getestet wurde. Zehn Lastwagen waren ordnungsgemäß beladen, zwei fuhren allerdings Ammonium Nitrat spazieren.

    Ein dritter Truck mit Ammonium Nitrat konnte kurze Zeit später gestellt werden. Über 900 Packungen mit Ammonium Nitrat wurden in den drei Lastwagen sichergestellt.

  • Das sagt zumindest Senator Joe Lieberman, einer der angesehensten US-Politiker. Seiner Ansicht nach war Präsident Obama's Entscheidung eine deadline für den Abziug von Truppen aus Afghanistan zu setzen ein Fehler. Diese Ansage sende ein falsches Signal an Alle, an die Truppen der Verbündeten und die Gegner, so Lieberman.

    Er verstehe Obama's Aussage so, dass der Präsident ein Signal setzen wollte, um zu verdeutlichen, dass die Truppen nicht auf ewig in Afghanistan bleiben werden, halte dies aber für den falschen Weg.

  • Die NATO-Truppen in Afghanistan sind aufgefordert den Druck auf die Taliban-Hochburgen in den nächsten Wochen zu erhöhen, sagte Rasmussen. Die Intensivierung der Kampfeinsätze sei ein Teil der Strategie der ISAF-Truppen, um die Taliban aus ihren Hochburgen in Helmand und Kandhar herauszutreiben. Die Eskalation sei leider unumgänglich, um demZiel, die Verantwortung für die Sicherheit den Afghanen zu übertragen, näher zu kommen. "Die Taliban haben auf militärischer Ebene keine Chance", stellte Rasmussen klar.