Einen Tag nach dem tödlichen Nato-Luftangriff in Pakistan, bei dem drei pakistanische Soldaten ums Leben kamen, entwickelt sich das amerikanisch-pakistanische Verhältnis weiter in Richtung unrund. Hatten die US-Befehlshaber nach ersten Nacheilaktionen über die pakistanische Grenze hinweg noch von einer Duldung der Pakistanis gesprochen, sah dies nach dem Tod der pakistanischen Soldaten ganz anders aus. Die ausländischen Truppen in Afghanistan beziehen den Großteil ihres Nachschubs auf dem Landweg über Pakistan. Nach den zunehmenden Nato-Angriffen aus Afghanistan auf Ziele in Pakistan hatte die Regierung in Islamabad die wichtigste Nachschubroute am Donnerstag gesperrt.
Diese Maßnahme vereinfacht es für die Aufstädischen, sich auf eine verbleibende zu konzentrieren. Sie haben im Süden Pakistans 27 Lastwagen mit Treibstoff für die ISAF-Truppen in Afghanistan in Brand gesteckt. Der Polizeichef des Ortes Shikarpur, Abdul Hameed Khussa, sagte, die Fahrzeuge hätten an einer Tankstelle gehalten, als zehn bis 15 Bewaffnete das Feuer eröffnet und die Lastwagen anschließend angezündet hätten. Der Konvoi sei auf dem Weg zum Grenzübergang Chaman in der südwestpakistanischen Provinz Baluchistan gewesen. Der Grenzübergang Torkham blieb auch weiter für Nato-Konvois geschlossen. Etwa 100 Lastwagen stauten sich dort. Den Grenzübergang Chaman ließ Pakistan aber weiter für den Nachschub offen.










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