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Reports and Studies

Lese: Yääss, Sir

Wir sind wirklich unschuldig, wenn die vorbildliche Welt (hier U.S., UK und EU) den interessierten Deutschen, denen die Regierung vergleichbares versagt, schon wieder das Wochenende versaut. Man kann ersatzweise die Lektüre der brandwichtigen Reports auch verschieben (bis wann?). Aber man muss sie auf die Festplatte in den Ordner "Noch lesen" abladen, auch wenn er überquillt:

  • Matthew S. Goldberg vom "Congressional Budget Office" (CBO) hat sich vor dem U.S.-Parlament zu den Langzeit-Folgen für den U.S.-Verteidigungshaushalt ausgelassen. Wer gern über den Niedergang des Imperiums orakelt, findet vielleicht etwas:

http://www.cbo.gov/ftpdocs/106xx/doc10633/10-14-DoD_2010_HBC_Testimony.pdf
 

  • Bernard Gray hat dem britischen Verteidigungsminister eine 300-seitige Review der königlichen Rüstungspolitik geschrieben, die sich gewaschen hat:

http://www.mod.uk/NR/rdonlyres/78821960-14A0-429E-A90A-FA2A8C292C84/0/ReviewAcquisitionGr ayreport.pdf
 

  • Immerhin war die Fraunhofer-Gesellschaft an der 174-seitigen Studie beteiligt, die sich mit der Rüstungspolitik der Europäer beschäftigt und von der "Europäischen Verteidigungsagentur" (EDA) dankenswerterweise der Öffentlichkeit präsentiert wird:

http://www.eda.europa.eu/genericitem.aspx?id=545 (oben rechts ist der Link zum pdf.).
(das ist doch eine Botschaft: "less national thinking and more fair and equal treatment ...").

{Nein, Papi, Du gehörst das ganze Wochenende nur uns! Yääss, Sir!}
 

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  • Die europäische Rüstungsagentur EDA (European Defence Agency) hat aus ihrem Datenschatz wieder einmal einiges für den europäischen Steuerzahler herausgegeben - die "Makro" - Daten für die europäischen Verteidigungsanstrengungen in 2008. Für ein ungestörtes Wochenende ist das genau die richtige Kost:
    http://www.eda.europa.eu/documents.aspx (wähle: "17/11/2009 Data Defence 2008"):

  • Wenn es einen Dauerbrenner der sicherheitspolitischen Debatte gibt, dann ist es der über die transatlantischen Beziehungen. Was Jeremy Shapiro und Nick Witney für das "European Council on Foreign Relations" aufgeschrieben haben - passend zum heutigen EU/US-Gipfel -, ist ganz sicher die volle Aufmerksamkeit und gebührende Anerkennung wert:
    http://www.ecfr.eu/content/entry/towards_a_post-american_europe_a_power_audit_of_eu-us _relations_shapiro_whi

  • Man müsste schon sehr weit ausholen, um zu begründen, warum ein deutscher Zeitgenosse Interesse an "lessons learned"-Papieren der U.S. Army haben sollte. Wir hinterfragen das nicht, weil die "Sommerloch"-Kritik doch zu überwältigend scheint.

    Aber vielleicht findet man in dem "Comprehensive Lessons Learned White Paper" des U.S.-Heeres doch etwas, das für das Deutsche Heer hilfreich ist:
    https://www.g8.army.mil/BlueRibbon/documents/pdf/091500JUN09_Comprehensive_Lessons_Learned.pdf

  • Es immer berückend, wenn man zu einem aktuellen Thema Literatur findet, die einfach exellent ist. Da das Thema "Aufbau der "Afghan National Army" (ANA) in den Mittelpunkt der Strategie der "Afghan Ownership" gerückt ist, und neben der Katastrophe des Aufbaus der afghanischen Polizei (ANP) noch am ehesten Erfolg verspricht, ist fachkundige Analyse der bisherigen Erfahrungen äusserst hilfreich.

  • Die gestrige Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem U.S.-Parlament darf man schon als gelungene Werbeveranstaltung für die "Mittelmacht" Deutschland betrachten, so man überhaupt auf eine gewisse Reputation beim amerikanischen Bündnisführer Wert legt:
    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2009/11/2009-11-03-rede-merkel-usa.htm l

    Wenige Randnotizen erlauben wir uns: