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Risiken steigen

IBU als Risiko

Das zentralasiatische islamische Land Tadschikistan radikalisiere sich zunehmend, berichtet Alain Délétroz, Vizepraesident fuer Europa bei der "International Crisis Group" in der Zeit. "Durch seine Nähe zu Afghanistan ist die Sicherheit des Landes umso stärker bedroht, der afghanische Konflikt rückt näher an die 1.400 Kilometer lange Grenze mit Tadschikistan. Viele regierungsfeindliche Guerillakämpfer, die im Norden Afghanistans operieren, stammen aus Zentralasien und sind zum groessten Teil mit der IBU (Islamische Bewegung Usbekistan) verbunden. Noch scheint diese sich auf den Kampf gegen die Regierung in Kabul zu konzentrieren. Doch irgendwann wird sie ihr Augenmerk nach Norden richten."

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  • Seit Juli ist der neue Regionalkommandeur der Internationalen Schutztruppe im Norden von Afghanistan: Generalmajor Hans-Werner Fritz. Er sieht den Einsatz am Hindukusch kritischer als je zuvor. Die Sicherheitslage im Norden sei in den vergangenen Monaten nicht besser geworden, sondern angespannter, sagte der deutsche Generalmajor jetzt der Zeitung "Welt am Sonntag". Fritz hatte Mitte Juli das Kommando über rund 10.000 Soldaten aus 16 Nationen im Norden Afghanistans übernommen.

  • Bereits im September hat Microsoft die Aktion "NGO Software License" gestartet, mit der Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) davor geschützt werden sollen, wegen Raubkopien auf ihren Computern von den Behörden bestimmter Länder verfolgt zu werden.

  • Eine Mehrheit der pakistanischen Soldaten habe grosse Sympathien fuer den Kampf der Taliban gegen die US-Truppen in Afghanistan, berichtet Patrick Cockburn. Deshalb seien durchgreifende Operationen gegen die Extremisten in Pakistan auch weiterhin unwahrscheinlich.

  • Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Lage in Afghanistan dient der Unterrichtung des Deutschen Bundestags. Dort wurde die Forderung erhoben, eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Engagements vorzunehmen. Die Bundesregierung hat sich dieser Aufgabe gerne gestellt und legt ihren Bericht als öffentliches Dokument vor.

  •  Der Afghanistan-Kommandeur in der SZ über Erfolge im Kampf gegen die Taliban, Abzugspläne und Verhandlungen mit den Islamisten. David Petraeus: 2010 war vor allem das erste Jahr, in dem die Isaf und das gesamte militärisch-zivile Unternehmen die richtigen Akzente gesetzt haben. Zum ersten Mal hatten wir die Instrumente zur Hand, um eine komplexe zivil- militärische Operation zur Aufstandsbekämpfung auszuführen. Vor allem hatten wir etwa 100 000 zusätzliche afghanische Soldaten im Einsatz und eine bedeutende Zahl ziviler Helfer.