Skip to main content

Rolle der Rohstoffe

Neue SWP Studie

Es gibt eine neue SWP-Studie aus diesem Jahr. Esdarum, dass die  Konkurrenz um Ressourcen  zur weiteren Destabilisierung von ohnehin schon politisch fragilen Ländern und Regionen beitragen oder Spannungen in eigentlich kooperativen zwischenstaatlichen Beziehungen auslösen kann. Konfliktrisiken finden sich also auf verschiedenen Ebenen; es gibt sie in den Produzenten- und den Verbrauchsländern ebenso wie im Verhältnis zwischen ihnen. Doch nicht in jedem Fall ist empirisch zu beobachten, dass Konkurrenz direkt in einen Konflikt mündet. Teilweise ist sogar zu beobachten, dass neue Kooperationsmuster entstehen. Die zentralen Fragen der Sammelstudie „Konfliktrisiko Rohstoffe“ sind:

1. Unter welchen Umständen führt Ressourcenknappheit zu Konflikten?
2. Und wie können potentielle und akute Konflikte um knappe Ressourcen
eingehegt und reguliert werden?

Die Autoren der Sammelstudie suchen diese Fragen anhand der Ressourcen Wasser, Land und Nahrungsmittel (Fisch), energetische und metallische Rohstoffe zu beantworten.

- Konkurrenz ums »Blaue Gold« - Die Ressource Wasser zwischen Konflikt
  und Kooperation
- Landhunger und Fischsterben - Konkurrenz um Nahrungsmittel
- Markt und Meinungen - Energetische Ressourcen - Erdöl und Biokraftstoffe
- Wettlauf um Metalle - Eisenerz und Seltene Erden
- Querschnittsthemen


http://www.swp-berlin.org/de/produkte/swp-studien-de/swp-studien-detail/article/konfliktrisiko-rohstoffe/685.html

Jetzt kommentieren:

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

Weitere Artikel

  • Obwohl Interventionen zur Bewältigung von Konflikten oft in unklaren und komplexen Situationen stattfinden, sehen sich externe politische Akteure manchmal zu solchen Interventionen gezwungen. In diesen Fällen folgt ihr Handeln zwar auf den ersten Blick plausiblen Annahmen, die auf den Alltagstheorien des Konfliktmanagements beruhen.

    Mit ihrem Vorgehen, das sie aus diesen Vermutungen über Kausalzusammenhänge ableiten, konnten sie Konflikte allerdings in den seltensten Fällen dauerhaft einhegen.

  • Wie es in Libyen weitergehen könnte, dazu gibt es seit kurzem eine SWP-Aktuell von Wolfram Lacher. Das Regime Muammar al-Qaddafis steht vor dem Zusammenbruch, die Herrscherfamilie kontrolliert nur noch einen Rumpfstaat. Stämme, Staatseliten und oppositionelle Gruppen positionieren sich unterdessen schon für die Zeit nach Qaddafi. Der Nachfolgestaat wird praktisch aus
    dem Nichts aufgebaut werden müssen, denn nach Qaddafis vierzigjähriger Herrschaft gibt es weder ausreichend funktionsfähige Institutionen noch eine Verfassung.

  • Aus der Mangellage von dringend nachgefragten Ressourcen können Bewegungsmomente entstehen, die einen Konflikt aufkommen, schüren und entfesseln können. Dazu gehören Ressourcen wie

  • Afghanistan hin oder her: In Zeiten steigender Rohstoffpreise gilt es für die meisten (entwickelten) Nationen, Rohstoffsicherheit und -vorsorge im In- und Ausland zu betreiben. Tatsache ist aus eigener jahrelanger Erfahrung, dass der U.S. Geological Survey (USGS) im Besonderen in vielen Drittstaaten Lagerstätten und Lagerstättendistrikte in regelmäßige Betrachtungen einbezieht.

  • Polkappenschmelze, Flutkatastrophen, Rekordsommer - tagtäglich werden wir mit Meldungen zum Klimawandel konfrontiert. Und die Prognosen für die Zukunft sind alarmierend: Wachsende Wüsten, zunehmende Naturkatastrophen und ein steigender Meeresspiegel lassen die lebensfreundlichen Regionen zusammenschrumpfen und ziehen Wohnraum- und Ressourcenknappheit nach sich. Rapa Nui - die Osterinsel - gilt zahlreichen Wissenschaftlern als historisches Beispiel für die Auswirkungen massiver Umweltzerstörung auf die Gesellschaft.