Es gibt eine neue SWP-Studie aus diesem Jahr. Esdarum, dass die Konkurrenz um Ressourcen zur weiteren Destabilisierung von ohnehin schon politisch fragilen Ländern und Regionen beitragen oder Spannungen in eigentlich kooperativen zwischenstaatlichen Beziehungen auslösen kann. Konfliktrisiken finden sich also auf verschiedenen Ebenen; es gibt sie in den Produzenten- und den Verbrauchsländern ebenso wie im Verhältnis zwischen ihnen. Doch nicht in jedem Fall ist empirisch zu beobachten, dass Konkurrenz direkt in einen Konflikt mündet. Teilweise ist sogar zu beobachten, dass neue Kooperationsmuster entstehen. Die zentralen Fragen der Sammelstudie „Konfliktrisiko Rohstoffe“ sind:
1. Unter welchen Umständen führt Ressourcenknappheit zu Konflikten?
2. Und wie können potentielle und akute Konflikte um knappe Ressourcen
eingehegt und reguliert werden?
Die Autoren der Sammelstudie suchen diese Fragen anhand der Ressourcen Wasser, Land und Nahrungsmittel (Fisch), energetische und metallische Rohstoffe zu beantworten.
- Konkurrenz ums »Blaue Gold« - Die Ressource Wasser zwischen Konflikt
und Kooperation
- Landhunger und Fischsterben - Konkurrenz um Nahrungsmittel
- Markt und Meinungen - Energetische Ressourcen - Erdöl und Biokraftstoffe
- Wettlauf um Metalle - Eisenerz und Seltene Erden
- Querschnittsthemen










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