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Syrien "Innere Angelegenheit"

Nachbarstaat verliert Geduld

Die Türkei verliert wohl die Geduld. Das Land, das durchaus den Willen hat, islamische Führungsnation wreden zu wollen, setzt Zeichen. Nachdem Assad wieder Panzer entsendet hat und nach  Angaben von Menschenrechtlern Panzerwagen in die syrische Ölstadt Deir Essor rollten, kündigte die Türkei an, nicht weiter nur zuzuschauen. Man betrachte die Probleme in Syrien "als innere Angelegenheit", so Ministerpräsident Erdogan.
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Die syrische Armee ist nach Angaben von Menschenrechtlern mit Panzern in die Ölstadt Deir Essor im Nordosten des Landes eingerückt. Die Panzer seien am frühen Sonntag Morgen in mehrere Viertel der Stadt am Euphrat eingedrungen, sagte der Chef der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. In mindestens drei Vororten werde geschossen. An dem Einsatz waren demnach rund 250 Panzer und Panzerwagen beteiligt. Die Örtlichen Koordinationskomitees, die die Proteste gegen die syrische Regierung beobachten, erklärten, die Armee sei in neun Viertel der Stadt eingedrungen, die von "sehr heftigen Explosionen" erschüttert werde.

Zuvor hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit dem syrischen Präsidenten Baschar el Assad telefoniert und ihn aufgefordert, die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung sofort zu beenden. Es war der erste direkte Kontakt zwischen den beiden seit April. Seither hatte sich Assad geweigert, mit Ban zu sprechen. Die Türkei entsendet daher Außenminister Ahmet Davutoglu am Dienstag nach Syrien. Ankara habe angesichts der anhaltenden Gewalt die Geduld mit Damaskus verloren, begründete Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan laut der halbamtlichen Nachrichtenagentur Anadolu die Reise seines Chefdiplomaten.

Davutoglu werde bei den Gesprächen in Damaskus "die Botschaften mit Entschlossenheit" überbringen. Die Türkei könne angesichts der Lage in dem Nachbarland kein "Zuschauer" bleiben. "Wir betrachten die Probleme in Syrien nicht als Außenpolitik, sondern als innere Angelegenheit", sagte Erdogan. Ankara hat den syrischen Präsidenten Baschar el Assad zu Reformen aufgefordert, bislang aber nicht seinen Rückzug verlangt.

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Zitat: "Man betrachte die Probleme in Syrien "als innere Angelegenheit", so Ministerpräsident Erdogan."

Diese wäre es zur Zeit des Osmanischen Reiches gewesen.

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