Die jüngsten Erfahrungen zeigen, dass sich ohne den Druck der Wehrpflicht nur zehn Prozent derer gemeldet haben, die die Bw braucht. Kampagnen sind angesagt und angesichts derer wird ja schon von der Opposition Mauschelei angemeldet, weil der Werbeetat erst mal via Bild, Bild am Sonntag und bild.de in die Springerkassen fließt. Jetzt aber:
Reaktionen auf den Rücktritt:
*CSU-Chef Horst Seehofer: *"Das ist ein schmerzlicher Schritt auch für
die CSU. Guttenberg ist ein herausragender Politiker und war ein
ausgezeichneter Verteidigungsminister."
*Linke-Fraktionschef Gregor Gysi: *"Das war die logische Konsequenz
eines vorsätzlichen Fehlverhaltens bei der Erarbeitung und der Abgabe
seiner Dissertation. Immer, wenn man im Leben die Konsequenzen aus
eigenen Fehlern zieht, kommt man ein bisschen zur Besinnung, denkt über
sich und andere anders nach und kann danach auch wieder neu starten.
*Kurt Beck (SPD)*, rheinland-pfälzischer Ministerpräsident: Der
Rücktritt war eine überfällige Konsequenz. Sein zögerliches Verhalten
nach der Plagiatsaffäre war eine Belastung besonders für die Bundeswehr.
Die Kanzlerin ist offenbar völlig überrascht worden von der Entwicklung."
*Grünen-Chefin Claudia Roth: *"Bis zuletzt verweigert er sich aber den
kritischen Fragen der Medien. Sein Versuch, Medien und Öffentlichkeit
für den Rücktritt in Haftung zu nehmen, ist unredlich. Ich persönlich
finde es außerdem unanständig, dass Guttenberg bis zuletzt versucht,
seine Plagiats-Affäre und das Wohl der Soldatinnen und Soldaten bis hin
zu den in Afghanistan getöteten Soldaten gegeneinander auszuspielen."
*Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) *zu Spekulationen, er werde
Guttenbergs Nachfolger: "Das mute ich meiner Familie nicht zu. Meine
Kinder sind zu klein, um jetzt nur noch in gepanzerten Wagen
herumzufahren."
*Stefan Mappus*, Ministerpräsident von Baden-Württemberg (CDU): "Er ist
den Weg gegangen. Er verdient großen Respekt."
*Thomas Oppermann, *Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der
SPD-Fraktion: "Für die Kanzlerin kommt dieser Rücktritt zu spät. Sie hat
sich kräftig blamiert, ihre Glaubwürdigkeit ist beschädigt, sie hat dem
Ruf der Politik Schaden zugefügt."
*Elke Hoff, FDP-Verteidigungspolitikerin: *"Karl-Theodor zu Guttenberg
wird eine politische Zukunft haben -- allerdings wird dies noch einige
Zeit brauchen."
*Rainer Arnold, SPD-Verteidigungsexperte*: "Als Trickser und Betrüger
kann man nicht Minister sein."
*Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU): *"Ich habe den Rücktritt
von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit Bedauern und
Respekt zur Kenntnis genommen."
*Schleswig-Holsteins CDU-Chef Christian von Boetticher: *"Mit zu
Guttenberg verliert das Bundeskabinett einen schwer zu ersetzenden
Leistungsträger. Die Kritik an von ihm selbst eingeräumten Fehlern, die
weit vor seiner Amtszeit lagen, haben in den vergangenen Tagen ein
unerträgliches Ausmaß angenommen.
*Der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann *sagte: "Der Minister
hat die Verantwortung für ein persönliches, früheres Fehlverhalten
übernommen. Wir sind dankbar für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in
den vergangenen 16 Monaten und für das Verständnis, das er den
seelsorgerlichen Anliegen der Kirche unter den Soldaten entgegengebracht
hat."










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