Die USA haben in der Vergangenheit eine Strategie verfolgt, durch die Gründung eines großen Netzwerk's von Militärposten im Ausland in jenen Ländern Einfluss auszuüben und das zu unterstützen, was die USA die"Strategie des nationalen Interesses" nennen. Dass dieses Ziel verfolgt wird, belegt die Zahl von 737 ausländischen US-Militäreinrichtungen. Aktuell kann man aber feststellen, dass sich die Intensität der Versuche, einen Einstieg in afrikanische Länder und ihre schwierige Situation zu finden erhöht hat, es ist fast eine Wiederbelebung früherer Kooperationsversuche auf dem schwarzen Kontinent.
Diese neue Form von Interventionen ist wohl im wesentlichen von zwei Faktoren getrieben: der immer schnellere und extensivere Wettlauf mit den Rivalen China und Russland, die immer häufiger den Zugang zu den Ressourcen dieser Länder gewinnen und zum zweiten die abnehmende Fähigkeit der USA ein aufgeblähtes Netzwerk von militärischen Außenposten noch zu managen. Der Zugang zu natürlichen Ressourcen ist ein kritischer Faktor für die USA, um eine dominate Macht in industrieller und militärischer Hinsicht zu bleiben, vor allem seit die USA selbst eine abnehmende Größe an natürlichen Ressourcen zu verzeichnen haben und gleichzeitig Chinas Eigenproduktion und sein Zugang zu ausländischen Ressourcen steigt.
Der Erfolg China's liegt dabei auch darin begründet, dass Afrika von China's Modell, eine Volkswirtschaft stark zu beschleunigen, lernen kann. Mit direkter Hilfe, Kreditlinien und partnerschaftlichen Verträgen hat China afrikanischen Staaten geholfen in Rekordzeit Infrastrukturprojekte zu realisieren: Brücken, Schulen, Krankenhäuser, Dämme, Verwaltungsgebäude, Stadien und Flughäfen. Meinungsumfragen ergeben demzufolge auch klar, dass die Afrikaner die Gegenwart Chinas viel positiver sehen als die der Amerikaner. China hat ganz eindeutig durch die Zusammenarbeit mit Dutzenden akrikanischer Länders substantielle Erfolge erzielt, wohingegen der US-Einfluss kontinuierlich schwindet.
Auch die Russen schlafen nicht, denn Präsident Medvedev und Premier Putin haben erst vor kurzem eine kleine Rundreise durch Afrika gemacht. Dutzende von russischen Geschäftsleuten im Gepäck, die mit allem handeln: Diamanten, Öl, Gas und Uran. Man gründete gemeinsame Produktionsstätten mit einigen Nationen und pushte den Handel und den Ankauf afrikanischer Rohmaterialien, um sich geostrategisch besser zu positionieren.
Die USA sind also gut beraten, wenn sie erkennen, dass etwas am Image getan werden muss, wenn sie ihre geostrategischen Zielsetzungen aufrecht erhalten wollen.










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