Das in Norfolk (VA) beheimatete "U.S. Joint Forces Command" (USJFCOM) unter Führung von Marine Corps-General James N. Mattis hat die Streitkräfte als "Force Provider" zu unterstützen, neue Konzepte zu entwickeln und zu erproben, auch in Zusammenarbeit mit Partner-Nationen. General Mattis ist eigenständiger Denker, was er mit Memoranden bewiesen hat. Der Bericht über seine gerade am CSIS gehaltene Rede zeigt, wie Mattis tickt:
http://www.dodbuzz.com/2009/06/02/ground-forces-best-mattis/
Die deutschen Strategen werden sich aber unbedingt das Memorandum abladen müssen, welches seit dem 2. Juni beim USJFCOM veröffentlicht ist, die "Joint Concept Development Vision":
http://www.jfcom.mil/newslink/storyarchive/2009/pa060209.html
Bei der Gelegenheit kann man auch gleich "Capstone" abladen:
http://www.jfcom.mil/newslink/storyarchive/2009/CCJO_2009.pdf
James Mattis übt darin harsche Kritik am System, definiert, und legt seine Gedanken für ein Konzept dar. Nach diesem Startschuss darf man gespannt sein, ob irgendwann die Vision zu Papier gebracht wird, die gut ist, und das Denken in den U.S.-Streitkräften auch schnell und nachhaltig beeinflusst. Angesichts einer ganzen Reihen von eklatanten Fehlleistungen durch die oberste militärische Führung in den letzten 10 Jahren ist es höchste Zeit. Vielleicht lernt man hierzulande?
{Sorry wegen der Einmischung in U.S.-Angelegenheiten}










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