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US-Militärhilfe aufgestockt

Hubschrauber, Hummer und Nachtsicht

Die Militärhilfe für den Jemen wird erhöht. Wie das US-Verteidigungsministerium jetzt mitteilte, wird man dem Land 155 Millionen US-Dollar zukommen lassen. Dies geschieht Ende September in Form von Ausrüstung und dient dem Kampf der jemenitischen Armee gegen al-Qaeda. Gemessen am Vorjahr verdoppelt sich die Militärhilfe damit. Das Pentagon spezifizierte die Lieferliste mit vier Huey Hubschrauber von Textron Inc. 's Bell Helicopter, einem Upgrade von zehn russischen MI-17 Hubschraubern, die im Besitz des Jemen sind sowie 50 AM General LLC Hummer, Nachtsichtgeräte und Transportfluzeuge. Den größten Brocken machen dabei die vier Hueys und das Upgrade für die russischen Maschinen mit rund 82 Millionen US-Dollar aus. Ein Sprecher des Pentagon, Navy Commander Robert Mehal,  sagte, es gehe darum, die jemenitische Armee in die Lage zu versetzen mit hochgerüsteten Anti-Terroreinheiten Tag und Nacht blitzschnell zuschlagen zu können. Die Zahlungen für die Anti-Terroreinheiten gehört zum Rahmenplan der Obama Administration, um den Jemen zu stärken. "Mehr Militärhilfe für die Regierung von Präsident Ali Abdallah Saleh  gibt den US-Truppen kurzfristig effektivere Möglichkeiten al-Qaeda auf der arabischen Halbinsel zu bekämpfen und langfristig wird die Schlagkraft der jemenitischen Sicherheitskräfte gestärkt", fasste der Analyst Jeremy Sharp die Taktik zusammen.

 

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  • Der Jemen braucht nach Aussage seines Außenministers Hilfe von seinen Verbündeten beim Kampf gegen alQuaeda. "Wer uns wirklich unterstützen will, sollte dabei helfen, dass wir Truppen gegen den Terrorismus aufstellen können und unsere Sicherheitskräfte mit Ausbildung und Material sowie Logistik bei der Kommunikation und Transport unterstützen", sagte Abu Bakr Qirbi. Der Minister unterstrich gegenüber dem Magazin "The National" aber, dass der Jemen die Hoheit über alle Aktionen behalten werde.

  • Eine Investition von 300 Millionen US-Dollar im südlichen und nördlichen Afghanistan stehen als Synonym für die Pläne des Pentagon mit einem Multi-Millionen-Dollar Programm Liegenschaften zu errichten, die als Basis für militärische Operationen in der Zukunft dienen sollen. Keine der jetzt anstehenden drei Projekte wird vor Ende 2011 fertig gestellt sein.

  • Wie das Handelsblatt meldet, sind im Süden des Jemens bei Kämpfen mit mutmaßlichem Mitgliedern des Terrornetzwerks El Kaida in den vergangenen drei Monaten mindestens 230 Soldaten und 50 regierungstreue Stammeskämpfer ums Leben gekommen. Sindschibar, die Hauptstadt der südlichen Provinz Abjan, war seit Ende Mai von Aufständischen der Gruppe Partisanen der Scharia kontrolliert worden, die nach Angaben der jemenitischen Regierung mit El Kaida verbündet sind. Sie hatten die Schwächung der Regierung durch die seit Januar andauernden Proteste genutzt, um die Stadt zu erobern.

  • Zwei russische Schiffe aus den Regionen Primrye und Sakhalin haben am frühen 4. Juli den hafen von Vladivostok verlassen, um an Anti Terror- und Rettungseinsatz-Übungen der Südkoreaner teilzunehmen. Das russische Patrouillenboot Herluf Bidstrup mit einem Ka-27 Hubschrauber an Bord und ein Küstenwachenschiff werden morgen (7.Juli) eine gemeinsame Übung im japanischen Meer durchführen, bei der es um Anti-Piraten Training geht, sowie um die Vorgehensweise gegen Schmuggler und Terroristen. Die Übung soll nahe dem Hafen Mukho bei Donghae City stattfinden.

  • Die immer weiter um sich greifenden Aufstände in nordafrikanischen und arabischen Ländern bringen Probleme mit sich, für Regierungen und Firmen. Aktuell ist besonders Libyen betroffen, wie man einer breiten Berichterstattung entnehmen kann. So saß gestern Abend eine österreichische Bundesheer-Maschine, die 60 EU-Bürger - darunter 25 Österreicher - aus Libyen ausfliegen sollte, am Flughafen von Tripolis fest.