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USA geben drei Milliarden $ aus

Bekämpfung von "homemade boms"

Nach Aussage eines offiziellen Sprechers des Pentagon gibt Washington weitere drei Milliarden Dollar für Ausrüstung in Afghanistan aus, um die Sprengfallen entlang der Straßen wirkungsvoller bekämpfen zu können. Staatssekretär Ashton Carter vom Defense Department erklärte, ein Teil des Geldes werde dafür ausgegeben, die Zahl der an Seilen geführten Überwachungs-Ballons auf 64 zu verdoppeln, die den Truppen eine Beobachtung aus der Vogelperspektive erlauben. Carter führte gegenüber einiegen Journalisten weiter aus, dass weiterhin 6.700 gepanzerte Fahrzeuge nach Afghanistan gebracht werden, die Sprengfallen fest sind und ebenfalls weitere unbemannte Luftfahrzeuge gebracht werden, sodass jede Aufklärungspatrouille den Vorteil eines Videoüberwachungs-Streams habe.

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  • Ungeachtet der jüngsten Debatte über den Afghanistan-Krieg hat der amerikanische Kongress zusätzliche Milliarden für den Einsatz 
    freigegeben. Das Repräsentantenhaus stimmte am 27.07.2010 mit grosser Mehrheit dafür, das Budget für den Krieg am Hindukusch um 33 Milliarden Dollar zu erhöhen. Das insgesamt 59 Milliarden Dollar schwere Gesetzespaket umfasst neben der laufenden Verstärkung der US-Truppen in Afghanistan weitere 6,2 Milliarden Dollar für Hilfsprogramme des Aussenministeriums am Hindukusch, im Irak und in Haiti.

  • Eine Investition von 300 Millionen US-Dollar im südlichen und nördlichen Afghanistan stehen als Synonym für die Pläne des Pentagon mit einem Multi-Millionen-Dollar Programm Liegenschaften zu errichten, die als Basis für militärische Operationen in der Zukunft dienen sollen. Keine der jetzt anstehenden drei Projekte wird vor Ende 2011 fertig gestellt sein.

  • Die Afghanische Grenzpolizei hat bei einer Kontrolle mehr als 50 Tonnen Ammonium Nitrat gefunden. Ein Konvoi war an einem Kontroolpunkt von der afghanischen Grenzpolizei gestoppt worden, wo der Kunstdünger Transport von ISAF Kräften getestet wurde. Zehn Lastwagen waren ordnungsgemäß beladen, zwei fuhren allerdings Ammonium Nitrat spazieren.

    Ein dritter Truck mit Ammonium Nitrat konnte kurze Zeit später gestellt werden. Über 900 Packungen mit Ammonium Nitrat wurden in den drei Lastwagen sichergestellt.

  • Das Pentagon kündigte einen grundlegenden Sparplan an, mit dem man 100 Milliarden der explodierenden Kosten einsparen will. Wo man das wirklich will, ist aber noch nicht final geklärt, denn der Ankündigung kann man auch entnehmen, dass bei den Engagements im Irak und in Afghanistan nicht gespart werden soll und auch das grundsätzlich teuerste Einzelprojet der US Militärsd - ie F-35 - nicht angerührt werden soll. Dem Vernehmen nach bezieht sich der Sparwillen auf eine Art Rasenmähermethode bei allen "Overhead-Kosten".

  • Die Militärhilfe für den Jemen wird erhöht. Wie das US-Verteidigungsministerium jetzt mitteilte, wird man dem Land 155 Millionen US-Dollar zukommen lassen. Dies geschieht Ende September in Form von Ausrüstung und dient dem Kampf der jemenitischen Armee gegen al-Qaeda. Gemessen am Vorjahr verdoppelt sich die Militärhilfe damit. Das Pentagon spezifizierte die Lieferliste mit vier Huey Hubschrauber von Textron Inc. 's Bell Helicopter, einem Upgrade von zehn russischen MI-17 Hubschraubern, die im Besitz des Jemen sind sowie 50 AM General LLC Hummer, Nachtsichtgeräte und Transportfluzeuge.