Die von der US-Navy geführte Task-Force, die am Horn von Afrika gegen Extremisten arbeiten soll, ist in den prüfenden Blick einer Untersuchungskommission der Regierung gekommen, die in ihrem Bericht die Wertigkeit und Effektivität der Task-Force hinterfragt und anmahnt, dass das Personal besser geschult werden müsse.
Das Government Accountability Office (GAO), der investigative Arm des US-Kongresses, verbrachte ein Jahr Zeit damit Zielgerichtetheit, Funktionalität und Fähigkeiten der Combined Joint Task Force – Horn of Africa zu analysieren. In einem 45 Seiten starkem Bericht stellt das GAO fest, dass die Task Force, ausgestattet mit einem 80 Millionen Dollar Budget im Jahr, langfristig gesetzte Ziele im Bereich ziviler Projekte nicht adäquat verfolgt. Zudem stellten die Prüfer fest, dass sich „kulturelles Fehlverhalten“ zugetragen habe, weil die Mannschaft lokale religiöse Sitten und Gebräuche nicht verstehen würden. Als Beispiel nannte die Kommission die Ausgabe von gespendeter Kleidung während des Ramadan, was die Menschen in Djibouti beleidigte.
Die Task Force sei aber gedacht, um einen indirekten Zielansatz zur Terrorismus Bekämpfung zu finden. Ziele seien die regionale Stabilität zu fördern und Nähe zu den ärmeren muslimischen Nationen aufzubauen, indem man Projekte leite und Partnerschaften aufbaue. Auch wenn manche Aktion kurzfristig manchen Vorteil für die Betroffenen mit sich bringen könne, sei ihre ungezielte und nicht auf lange Sicht angelegte Art und Weise nicht gut für das Ansehen des US-Militärs. Die Navy finanziert den größten Teil des Jahresbudgets und auch der Kosten von 238 Millionen Dollar für das Basislager.










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