Vor rund 250 Teilnehmern hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, in Berlin die industriepolitische Initiative für den "Zukunftsmarkt zivile Sicherheit" vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, optimale Rahmenbedingungen für den Erfolg deutscher Produkte und Dienstleistungen auf den nationalen und internationalen Sicherheitsmärkten zu schaffen.
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=369792.html
Die „zivile Sicherheitswirtschaft“ ist eine wichtige und überproportional wachsende Branche. Sie stellt Technologien und Dienstleistungen für den Schutz vor Bedrohungen durch Terrorismus, schwere und organisierte Kriminalität, Naturkatastrophen, Pandemien und technische Großunfälle zur Verfügung. Sie umfasst sowohl den Bereich vorsätzlicher Störungen bzw. exogener Sicherheitsrisiken (Security) als auch zufälliger Schadensfälle bzw. endogener Sicherheitsrisiken (Safety). Das derzeitige Gesamtvolumen des globalen Marktes für zivile Sicherheitstechnologien und –dienstleistungen wird auf 100 Mrd. € geschätzt, wobei mit einem weltweiten Wachstum von mindestens 5 % pro Jahr gerechnet wird. Am Standort Deutschland besteht eine leistungsfähige Industrie- und Forschungslandschaft mit Bezug zur zivilen Sicherheit, die alle Stufen der Wertschöpfungskette von der Forschung über die Innovation bis hin zur komplexen Systemintegration abdeckt. Sicherheitstechnische Produkte und Dienstleistungen bieten
große Chancen, ein spezifisches deutsches Kompetenzprofil zu entwickeln und nachhaltigen internationalen Markterfolg zu erzielen.
Die „Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“ verfolgt das Ziel, die Marktchancen deutscher Produkte, Technologien und Dienstleistungen im Bereich Sicherheitswirtschaft in relevanten Zielmärkten zu verbessern. Gleichzeitig soll dazu beigetragen werden, Sicherheitslösungen international zu implementieren, die bestmöglichen Schutz vor Terrorismus, Organisierter Kriminalität, Naturkatastrophen, Pandemien und technischen Großunfällen bieten. Das Ganze ist ein Bestandteil der Außenwirtschaftsoffensive des BMWi. Sie soll nach Abschluss der erforderlichen Vorarbeiten in umfassender Form im Jahr 2012 gestartet werden.










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